Der Geist trat einst aus der Seele aus,
um der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst
in ihre Existenz zu verhelfen.
~ + ~
Deswegen gedeiht das Geistvolle am besten,
wenn unser Herz mit Begeisterung dafür schlägt.
Der Geist trat einst aus der Seele aus,
um der Sehnsucht des Lebens nach sich selbst
in ihre Existenz zu verhelfen.
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Deswegen gedeiht das Geistvolle am besten,
wenn unser Herz mit Begeisterung dafür schlägt.
Drückt mich was?“ fragte der Hintern.
„Nein“ sagte das Hirn, „es sind nur Sorgen“.
~
„Schade“ meinte das Herz,
„ich hätte sie gerne ausgesch . . . ieden“
Wann merken wir endlich,
dass unsere elektronischen Engel
uns zu zwanghaften Teufel machen?
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Wenn uns die Zeit wegläuft?
Wenn unsere Beziehungen verflachen?
Das Kreuz weh tut – der Kopf schmerzt?
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Wenn die Welt sich verdunkelt
und nur noch die Fantasie blüht?
Und wenn nicht mehr unser Herz,
sondern nur noch der Bildschirm glüht?
Macht sorgt für Grenzen im Kopf.
Liebe sorgt für Freiheit im Herz.
Egoismus und Eigenliebe werden anrüchig, weil das
Offensichtliche dem Offenkundigen widerspricht.
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Sie sind zwar auch eine Art von Liebe,
aber man bleibt ohne Herz und Empathie
für die Mitmenschen.
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Daher riecht Eigenliebe nach Angst.
Der Angst vor dem "Zu-kurz-kommen"
Was immer dir jemand nahelegt,
betrachte es als eine Chance zur Wahrheit.
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Was immer deiner Seele missfällt,
betrachte als Eventualität von Unwahrheit.
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Was immer dir jedoch dein Herz empfiehlt
– wurzelt in deiner eigenen Echtheit.
( 32 )
Das kalte Herz empfindet nicht,
weder Güte, Nachsicht noch ein Mitgefühl.
Welch dumme Schwächen sind doch Verzeihen,
Vergeben und jede Art von Großzügigkeit.
( 104 )
Wenn Eros Pfeile verschießt:
Wen trifft er?
Das Herz oder den Verstand?
(Oder gar den „Südpol“?)
( 183 )
•
Gescheit macht einem alles, wobei
das Herz mit Begeisterung schlägt
•
Das ist der Grund warum Narren
ihre Fehler beständig wiederholen:
G'scheit begeistert – schließlich herzlich entgeistert
( 222 )
Den Narren
Töpfe mit Gold unterm Regenbogen
Den Schlauen im Gemäuer der Könige
Den Klugen im Acker des Bauern
und den Weisen in ihrem eigenen Herz