No. 8526

2020-10-11 - 18:01
© 2006-2020 Gerd Peter Bischoff

Es gibt überall Wandel und Verfall

~~~

Doch das alles hat in jedem Fall

einst geblüht, jung und prall

~~~

Wandel  und  Verfall

sind des Schicksals Widerhall,

sie erscheinen uns als Intervall


No. 8490

2020-10-03 - 19:22
© 2006-2020 Gerd Peter Bischoff

Im Alter hat man viel Zeit

Sehr viel Zeit

Man darf sie nur nicht vertrödeln,

denn dann droht uns das 'Verblödeln'

Zeit zum Ausmisten, räumen, rödeln


No. 8489

2020-10-03 - 19:15
© 2006-2020 Gerd Peter Bischoff

Das Abhängen

wird irgendwann zu langweilig

Das  Abstehen  zu langwierig

Das  Anlehnen  zu unbequem

Das  Auflehnen  zu gefährlich

Nur das  Ablehnen  bleibt noch!

+

Bis zum altersbedingten Ablaufen

ähm,  also  dem  Ableben


No. 8298

2020-09-01 - 07:33
© 2006-2020 Gerd Peter Bischoff

Die Jugend prescht voran

Die Erwachsenen: Nein - so nicht!

Die Etablierten: Die riskieren Zuviel!

Die  Älteren:  Los  hinterher!

Die ganz Alten: Genau wie

wir damals - Schade . . .


No. 8288

2020-08-31 - 09:58
© 2006-2020 Gerd Peter Bischoff

In  den  bequemen  Bahnen  der  Alten

erfindet sich die Jugend auf ein Neues

~ ~ ~

Den abenteuerlichen Wegen der Jugend

winken die Alten melancholisch hinterher


No. 8132

2020-08-08 - 21:36
© 2006-2020 Gerd Peter Bischoff

Das Leben ist ein Prozess

der zunehmenden Anreicherung:

Mit dem Vorteilhaften oder dem Nachteiligen.

Doch dadurch gilt:  Das  Größte  liegt stets vor uns!


No. 7962 b

2020-07-18 - 12:39
© 2006-2020 Gerd Peter Bischoff

Lasst doch die Alten für sich schalten und walten

Sie müssen ihre Kenntnis ohnehin für sich behalten

Und:

Widrigkeiten standhalten - sich von Krankheiten fernhalten,

einen klaren Kopf behalten - den Tag sinnvoll gestalten,

die Moral hochhalten - im Winter sich warmhalten,

am Bewährten sich festhalten + durchhalten,

vor dem TV sich wachhalten + maßhalten,

und in der Urne schließlich stillhalten


No. 7968

2020-07-13 - 14:18
© 2006-2020 Gerd Peter Bischoff

I M   A L T E R

VORWORT

Wenn schon die „Gesellschaft“ sich nicht mit dem Ende des Lebens auseinander setzt, dann ist dies jedem Individuum persönlich angeraten. Das Hohe Alter ist eine Frage der erlebten Fülle und der erhaltenen Gaben und nicht die von äußerem Anschein, also von Hülle, Soll und Haben! Altern ist eine natürliche Angelegenheit, die bereits in mittlerem Alter positiv erlebt, emotional begriffen und mit gelassenem Verstand erlernt werden kann.

Nachfolgendes eröffnet einen ausführlichen Blick in das Geschehen unseres fortgeschrittenen Alters.