No. 3253

2016-06-10 - 20:50
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Vernunft und Verstand sind des Geistes Gaben,

um zu unterscheiden, was für den Menschen

Chancen, Gunst oder Risiko und Schaden bedeuten.

Doch deren Gebrauch wird vom Gefühl entschieden.

Und von unserer Intuition, Inspiration und Imagination.


No. 2607

2016-06-10 - 14:12
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Unsere persönliche Wahrheit wird zusammen gehalten durch die Beziehungen und Gewichtungen an die wir glauben. Erfahren wir Wahrheit, nehmen wir sie als einzelne Fakten wahr. Unser Gefühl und unsere Stimmung ist dabei der Klebstoff für die Gedanken. Dadurch entstehen Gedankenketten, Ideen, Pläne und Theorien.

Wenn dieses Gefühl aufgelöst wird, verschwimmen die Fakten ohne Beziehung zueinander, ohne Wertung und Bedeutung. Wir erkennen die Gestalt der Gedanken noch, aber sie sind belanglos. Der Sinn einer Sache liegt in dem Gefühl das es vermittelt. Erst danach legt der Geist den Vorteil fest und die Vernunft das Risiko oder den Aufwand einer Sache, einer Beziehung, einer Arbeit, einer Schöpfung, usw.


No. 2771

2016-06-10 - 06:21
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Der Starrsinn hat uns  s t e t s  im Griff:

~

Sind wir jung, haben wir nur Vergnügen im Sinn.

Sind wir erwachsen, gehen wir ins Risiko.

~

Sind wir in der Lebensmitte, zählt nur die Lebensgier.

Werden wir reif, starren wir nur aufs Geld.

~

Sind wir alt, sinnieren wir nur über die Vergangenheit.

Also von wegen es gäbe nur „ Alters-starrsinn“!

~

Ein starrer Sinn hält unsere Projektionen aufrecht.

Und das dient der Erfüllung von Wünschen oder

der Unverückbarkeit von Erinnerungen.

~

Und doch werden wir damit den Hunger nicht los!


No. 0689

2016-05-30 - 22:50
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Der Narr fühlt sich mutig und wagt,

weil er die Gefahren nicht kennt.

Der Weise fürchtet sich und vermeidet,

weil er das Risiko scheut.

Beide gewinnen:

Der eine an Lebenserfahrung, der andere an Frieden.

Das sind die beiden grundlegenden Schritte des Lebens:

Wagen und dann still halten

Und erneut: Bewegen, anpassen

Und dann die Balance finden.