No. 16.324 b

2026-10-06 - 03:16
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

WO  RIECHT  ES?

Der Fisch stinkt alldieweil – wie alle anderen Lebewesen auch –

zuerst aus seinem Hinterteil. Das ist beim Scheixxen Brauch

Erst wenn er mal gestorben ist,

stinkt er vom Kopf her, was aber auch nicht sicher ist . . .

Weiß man denn vorher, was dem Vieh so zugestoßen ist?

So ein Mist! Und genau da ist es, wo etwas zu riechen ist!


No. 16.318

2026-10-04 - 05:37
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

In den Kneipen und Schenken

=  -  =  -  =

Kann man sich beim Denken

um 1 Uhr früh denn "ver-denken"?

=  -  =  -  =  -  =  -  =

Ein geistiges Ver-renken kann ich mir nicht verdenken,

um beim Denken und Überdenken, Geld zu versenken

und in Bierschenken Andenken zu verschenken.

=  -  =  -  =  -  =  -  =  -  =

So, jetzt habe ich alles bedacht – Also: Gute Nacht!

Müde vom Einschenken und Gläser schwenken


No. 16.314

2026-10-02 - 10:17
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

SCHON  WIEDER:

NOCH  EINEN  KNICK  IN  DER  LINSE

·  ·  •  0  θ  0  •  ·  ·

Ich hab meinem Hirn beim TV-Konsum einen Kinken verpasst!

Habe Jahre als  Couch-Potato  im seitlichen Liegen verprasst.

Die schräge Lage hat mit der Zeit meine Perspektive angepasst:

•

Sitz ich selten mal aufrecht, hat der Winkel sich verstellt.

Sehe nur im Lot,

wenn ein Kissen den Kopf schräg auf der Schulter hält!

•

Der Optiker rät zu einer Perspektiven-Brille für viel Geld,

der Orthopäde hat als Therapie die Streckbank gewählt,

der Osteopath hat zur Diagnose den Notar dazu bestellt.

•

Ich mach es kurz: Denn das einzige in der Welt,

was meinen Knick in der Linse erhellt,

ist Stehen beim Essen, Stehen im Schlafen, wo es mit gefällt.

Das TV und die Couch sind längst schon ab- und weggestellt.

Leider hat sich eine gewisse Farbblindheit dazugesellt.

•

Erhob Klage mit dieser Geschichte, denn betrachtet bei Lichte

macht das TV-Programm doch jede aufrechte Haltung zunichte!

Bin abgeblitzt vor Gerichte – seitdem schreib ich wieder Gedichte.