No. 6276

2017-08-01 - 17:56
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

WEGE aus dem UNGLÜCK

 

Aus:  > Das Buch für Dein Leben <

www.TheBookOfLife.de

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Alle Bitterkeit, alles Leid, die Traurigkeit und der Schmerz in unserem Leben sind gewollt. Weil wir sie erleben wollen. Das klingt pathetisch und zynisch! Das ist es aber nur an der Oberfläche, wenn wir die Wechselwirkungen nicht erkennen.

Leid ist eine Stimmung, eine Trübung des Geistes, der damit die Wechselwirkungen aus Handlungen, die wir ausführen, erschafft und mit denen der anderen Menschen bewirkt. Wenn menschliche Absichten aufeinander prallen, werden Disharmonien freigesetzt, als Leid empfunden und folglich als „Wirk-lichkeit“ „wahr“-genommen. Leid wird bewirkt durch die Aktionen des Geistes aller, die interagieren, und wie Wellen aufeinander stoßen und damit einen Tumult erzeugen.

Es sind die gewaltigen Wogen auf der Oberfläche des Bewusstseins der Menschheit.

Jedes Leid, das wir anderen zufügen, werden wir an uns selbst erfahren.

Ganz buchstäblich.

Denn in dem anderen Zustand des Seins, in den wir immer wieder mit dem Tod zurückkehren, werden uns die Auswirkungen unseres Handelns unmittelbar gewahr:

Wenn wir diese relative Welt verlassen und in das Absolute gelangen, dann erkennen und erleben wir uns spontan in den Emotionen und Gefühlen, die wir für andere bewirkt haben.

Im dem Moment, wo wir erkennen, dass es nur einen Menschen gibt, aber Milliarden Persönlichkeiten, wird uns klar, dass wir uns nur im Vergessen der Zusammengehörigkeit gegenseitig zu verletzen imstande sind. Und auch nur solange wir in einem Körper stecken.

Wir können nicht wirklich jemanden verletzen oder verletzt werden.

Nur eben den Körper, den wir immer wieder abstreifen. Wir sind ein Gesamtwesen Menschheit. Die Emotionen, mit denen Erfahrungen gemacht wurden, und wie sie gemacht wurden, die durchleben wir ganz real. Wie Verletzungen und Leid gefühlt und empfunden werden, das ist unsere Wirklichkeit, solange wir mit einem Dasein der relativen Wiederkehr verkettet sind und bleiben. Die Dauer dieser Verkettung bestimmen wir ebenfalls ganz persönlich. Doch diese muss erst einmal erkannt und verinnerlicht werden, bevor man Wege suchen kann, sich aus ihr zu befreien.

Aber nicht nur Anderen zugefügtes Leid, sondern auch das ganze Leid, das wir uns selbst zufügen, wie durch Ignoranz und Unwissenheit, durch Dummheit und Gier, diese belehrenden Erkenntnisse wollen wir erfahren. Daran wachsen wir zur Reife und Einsicht. Diese Erfahrungen sind aber nicht zwingend, wir müssen sie nicht absolvieren wie ein Trainingsprogramm.

Leid ist überflüssig.

In unserem wirklichen Sein im Absoluten, das was wir als „Paradies“ bezeichnen, haben wir nicht erkennen können, was Leid oder Glück ist, denn unser Sein war das reine Glück. Wir kannten keinen Unterschied. Für die Erkenntnis des Unterschiedes wurde der „Apfel“ geschaffen, die Neugierde, und uns die freie Wahl gelassen. Und trotz des Gebots nicht in Versuchung zu geraten und uns vor den Folgen zu schützen, haben wir das Wissen um den Unterschied gewählt, und unser Geist erschafft seither rastlos unsere Verstrickungen.

Das göttliche Prinzip hat uns in ihrer/seiner unendlichen Weisheit gewähren lassen. Dies ist so etwas wie unser Ursegen. Alle Erfahrungen im Leid, die wir auf dieser Welt machen, bringen wir zurück in die absolute Realität. Sie genügen dann. Uns alleine.

 

Leid zu ertragen, um Glück zu erkennen, ist kein göttlicher Wunsch.

 
  • Du bist nicht Dein Körper! Er ist lediglich Dein Werkzeug diese Welt zu erfahren. Achte und liebe ihn. Er ist ein Wunderwerk und ein temporärer Lebensbegleiter. Er wird verfallen, aber er kann jederzeit wieder erschaffen werden, in immer besserer Version. Lass Dich durch seine Ängste nicht dominieren. Verhindere, dass Dein Körper ein „Sack“ wird, sondern erhalte Deine Kurven und Konturen fit und gesund. Aber lass die gesamte Welt des Körperlichen nicht Dein Dasein bestimmen. Werde liebenswürdig alt, auch mit Falten, aber sei und bleibe in Würde.
  • Werde Dir klar, dass Dein Dasein die Summe Deiner Entscheidungen ist, und dass Du in jeder Sekunde welche triffst. Sei kein Opfer! Nur wenn Du das klar erkennst, kannst Du auch anfangen, Dein Leben selbst zu bestimmen. Gehe dahin, wo Du Dich wohl fühlst und in Freiheit sein kannst. Beende Dein Leben in Optionen, lege Dich fest, und mache das, was Du gewählt hast, perfekt.
  • Lass das Unglück der Welt nicht Dein eigenes werden. Ziehe rigoros den Strich unter die tägliche Flut des Unglücks, das Dich unablässig beschäftigt. Dein Weg aus dem Unglück kann nur bei Dir selbst beginnen. Schaffe Abwesenheit von äußerem Unglück.
  • Erkenne die versteckte Angst, die alle Bereiche der menschlichen Gesellschaft durchzieht. Wie sie lähmt und wie sie Dich gefangen hält. Lass die Angst los. Du verlierst nichts, außer Deiner Unfreiheit.
  • Beende Streit, Prozesse und juristische Verfahren aller Art. Sie sind ein Unglück der mangelnden Nächstenliebe und negativ für Dich, selbst wenn Du sie gewinnst. Streit mit Nachbarn, Partnern und Familie ist nicht immer zu vermeiden. Lasse nichts erkalten, verhärten und verstummen. Zeig Verständnis, gib nach, hab Geduld, und bleib ungetrübt im Dialog.
  • Geld ist Energie, wenn es fließt. Lass es fließen. Versuche Geld nicht wie in einer Batterie zu sammeln. Batterien entladen sich allmählich. Wenn Du Deinem Geld entsagst, ist es weg, wenn Du es mal genießen willst. Beende Dein Unglück, Besitz hinterher zu jagen. Jag die Gier davon und den Geiz.
  • Beende das Unglück des Denkens mit dem eingebauten Vorteil. Wo Du Rabatte schinden kannst, Nachlässe erzielst, Steuern sparst. Beende das Tricksen und Täuschen, das Mogeln und Schummeln. Hör komplett damit auf. Gönne Dir Deine eigene Großzügigkeit. Das Unglück wird Dich sofort aus Deinem Geiz entlassen.
  • Wenn Du aufhören kannst, Dich selbst zu belügen, dann kannst Du auch das Unglück beenden, andere zu belügen. Aber fange bei Dir selbst an! Wenn Du zuerst zu allen Anderen ehrlich bist, und nicht zu Dir selbst, bleibst Du als der ewige „Verlierer“ in Deinem Unglück gefangen.
  • Das Spiel des Glücks ist kein Glücksspiel. Erkenne das Unglück Deiner Süchte und löse Dich davon. Du weißt genau, was Dir nicht gut tut! Sehe Deinen eingefahrenen Gewohnheiten auf den Grund, denn sie laden Unglück ein und machen zugleich blind dafür, es zu erkennen.
  • Mache Dich frei von allem Hergebrachten, Übernommenen, Doktrinären. Die Zukunft fängt jetzt an, nicht im Geschichtsbuch. Lass alle Vergangenheit los. Geschichte zeigt nur die Verstrickungen Anderer und deren Interpretationen. Löse Dich von Deiner eigenen Geschichte, sie hält Dich fest in Deinem persönlichen Unglück, bis heute.
  • Beende Dein Leben auf der Rennbahn. Höre auf zu überholen, schneller und besser zu sein. Gewinnen zu müssen. Ehrgeiz zu haben, um des Egos willens, um Dich und andere anzutreiben. Erkenne Deine Selbstsucht und die Untugenden, die Dich begleiten. Dein Ziel ist nicht die Raserei in die Zukunft, sondern das „Zur-Ruhe-Kommen“ im Jetzt und genau da, wo Du gerade bist.
  • Du bist ein göttliches Geschöpf, und göttliche Geschöpfe können frei Ihr eigenes Unglück wählen. Oder es sein lassen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dieses zu erkennen: in Religionen und Glaubensbekenntnissen. In Philosophien und im Sein in absoluter Stille. Lasse sie alle bestehen. Bejahe Unterschiede, die Rassen und das Anders-Sein, aber beende die Illusion vom Getrenntsein der Menschen.

No. 6275

2017-08-01 - 17:36
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Wenn Du das Getrenntsein von der göttlichen Kraft der Liebe überwindest, erkennst Du auch Deine eigene göttliche Natur. Du selbst bist der Gestalter und die Schöpferin Deines Schicksals.

Beende jetzt Dein Unglück!

Beende übermäßiges Hasten und Hetzen, Ziele, Wünsche, Zwänge und die tägliche Rastlosigkeit. In Ruhe bequem sitzen, nachdenken und in die innere Tiefe gehen. Denn das bedeutet „Nicht-Tun“. Glück hat nichts mit Untätigkeit zu tun oder Passivität, denn „Nicht-Tun“ ist nicht „Nichts tun“, sondern es bedeutet bewusst das Unwesentliche und das Fremd- und Angstgesteuerte wegzulassen.

Glück ändert sein Gesicht scheinbar in der Jugend, in der Lebensmitte und im Alter, aber die jeweils richtige Auswahl von Tätigkeit ist ein Grundstein des Glücks.

Reflexion in Stille wiederum ist das Fundament, die richtige Auswahl der Tätigkeiten zu finden. Fröhlich handeln, unbeschwert agieren, mit Freude und Begeisterung das Leben zu bejahen, das ist das reine Glück.


No. 3441

2016-06-29 - 12:23
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Glück ist das, was und wie man denkt.

Für den Geist!

Aber das Glück der Seeligkeit ist nur dann erreicht,

wenn wir von dem Denken lassen können.

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Vom Grübeln, Erwägen, Vergleichen und Urteilen.

Die völlige Abwesenheit von jedem Denkprozess,

das ist unser „seeliger“ Urzustand.


No. 3442

2016-06-29 - 12:23
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Im ersten Lebensdrittel

steht das körperliche Wesen im Vordergrund.

~ ~ ~

Glück wird in der Vollkommenheit des Körpers

empfunden, in seiner Schönheit und Gesundheit.

~ ~ ~ ~ ~

Ihn zu kleiden und zu schmücken und ihm

jeden Genuss zuzuführen, der ihm gut tut,

das wird als großes Glück empfunden.

~ ~ ~

Die Ekstase der Liebe, die Momente der Sinnlichkeit

und der Akt der  Fortpflanzung  sind das pure Glück in

diesem Lebensabschnitt, und es bewirkt in allen Aspekten

dieser glücklichen Körperlichkeit, dass das Leben weiter

gegeben wird. In die Unsterblichkeit der Schöpfung.


No. 3440

2016-06-29 - 12:23
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

           Aus drei Wesen besteht der Mensch: Seele, Geist und Körper.

          Alle drei haben ihren eigenen Zustand von Glück:

          Dem Körper reicht ein täglich guter Koch,

          dem Geist stets Wissenswertes für die Neugier,

          und der Seele reicht es, Liebe zu verschenken.

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Der Geist schafft sich seine eigenen Welten. Diese können ein vollkommenes Sein im Glück bedeuten. Das beinhaltet aber auch all das, was dem körperlichen Wesen Mensch gar nicht gefallen würde, weil dieses ständig darauf bedacht ist, zu überleben und sich nicht zu verletzen.

Weil unser körperliches Bewusstsein dem Diktat der Zeit unterliegt, der Geist aber nicht.

Unser Geist kommt aber auch mit den geistigen Projektionen anderer Menschen in Konflikte, die unser Glück beeinträchtigen. Diese Interaktionen sind unsere Verstrickungen und können zu Leid führen. Die Seele aber ist der Raum der Stille, ohne das Denken. Denn Denken in unserer relativen Welt bleibt fragmentiert und bruchstückhaft. Und daher dem reinen Glück zuwiderlaufend. Reines Glück ist absolut und das Wesen der Seele.


No. 3438

2016-06-29 - 12:23
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Glück ist ein Zustand in einer Wirklichkeit

mit vielen Gesichtern, Potenzialen und Möglichkeiten:

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Ob in einem unverhofften Glück mit einem großen Vorteil

oder in dem “kleinen“ Glück der täglichen Zufriedenheit.

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Glück, einem Unglück entkommen zu sein, oder einem

langen Glück in einer Ehe oder Freundschaft.

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Und selbst das Glück der Erleuchtung

im Schoße des Göttlichen:

Glück ist stets eine Form von Liebe!