No. 1880

2016-06-09 - 08:55
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Angst öffnet zwar die Türen  zu neuen Ideen

− aber auch zu neuen Ängsten.

Angst färbt jedes Neue angstvoll ein.

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Deswegen bleibt Angst augenscheinlich unfruchtbar.

Aber sie ist auch ein Impulsgeber der Anpassung.

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Angst trägt keine Früchte, sorgt aber für Bewegung.

Angstvolle Ideen dienen somit dem Überleben.


No. 1876

2016-06-09 - 08:20
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Schaue Dir Deine Ideen gründlich an:

Sind sie wirklich von Dir?

~~~

Sie könnten bereits bei anderen abgesprungen sein,

und sie suchen einen neuen Träger!

Deine Emotionen geben ihnen neue Kraft.


No. 1875

2016-06-09 - 08:10
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Die Ideen deiner Kinder werden zur Währung von morgen.

Wissen ist ewig –  Nur sein Auftritt wandelt sich!

Jedes Verständnis hängt vom Wandel ab.


No. 1873

2016-06-09 - 07:50
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Die dummen Gedanken der Gescheiten:

~

Selbst ein Gescheiter erkennt selten

seine eigenen dummen Ideen.

Und wenn, ist die Zeit dafür abgelaufen

sie zu ändern.

~

Und falls er sie doch erkennt, ist es möglich,

dass ihre Zeit vielleicht gerade angelaufen ist.

Und das heißt, sie werden allmählich salonfähig.

~

Auch ‚Dumme‘ Ideen unterliegen

dem zeitlichen Wandel:

Gestern eine Schnapsidee, heute eine Möglichkeit und

morgen können sie zu einem genialen Einfall werden!


No. 1872

2016-06-09 - 07:40
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Relatives Denken und Ideen,

die sich zeigen, unterliegen alle dem Diktat

von Zeit und dem Glauben.

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Der Glaube ist der Schöpfungsimpuls,

der den Gefühlen ihre Relevanz gibt sich

  mit Gedanken zu einem persönlichen Muster

– oder dem gemeinsamen Muster einer Gruppe –

als ein Gedankengebäude zu verbinden.

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Der Glaube führt zu mehreren implizierten

Annahmen und theoretischen Ansätzen,

die unbemerkt ein Paradigma bilden können.

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Paradigmen sind die Filter unserer Wahrnehmung.

Nur wer an sie glaubt erkennt das Gleiche.

So schöpfen wir unsere Wirklichkeit aus der Realität.

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 Aber auch eine erklärbare und überprüfbare

Theorie unterliegt einem zeitlichen Verfall.

Jede Art von Geltung ist zeitlich begrenzt.


No. 1871

2016-06-09 - 07:30
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Eine Doktrin ist ein

unverrückbares  Gedankengebäude mit nur

einem einzigen unveränderlichen Standpunkt;

einer einzelnen, genau festgelegten Perspektive.