Ein Streit um Ansichten lohnt sich nicht
Schlagwort: Ansichten
No. 13.468
Felsenfeste Überzeugungen haben ihre Daseinsberechtigung,
solange wir den "Felsen" auch aus allen Perspektiven betrachten
~ ~ ~
Denn ein Fels kann bröckeln und Ansichten können aufweichen
No. 12.209
Früher wurden die Menschen von ihren Anschauungen geprägt
Heute hat sich das auf die Anhörungen verlagert
So entstehen die gewünschten Ansichten
In der Zukunft wartet das Anrüchige
oder die Andacht
No. 10.655
Musik ist ein Phänomen
das die Laufbahn der Zeit beeinflussen kann
Und zugleich prägt die Zeit die Entwicklung der Musik
+
Jede Epoche hat ihre Moden, ihre Klänge,
Musik, Werte, Ansichten und ihre
ganz speziellen Empfindungen
No. 5880
Institutionen lassen sich durch Einsicht nicht reformieren!
Zu vielfältig die Ansichten, zu wenig Durchsicht, mit Absicht
kaum Aufsicht, also in jeder Hinsicht: Vorsicht!
No. 5229
( 195 )
Dumme haben keine eigenen Ansichten,
sondern sie übernehmen nur Gehörtes,
Anerzogenes und Eingebläutes.
~
Deswegen können sie ihre eigene Ansichten
auch nie in Frage stellen.
No. 4686
Die Aussichten ändern sich mit den Ansichten
Die Ansichten ändern sich mit der Durchsicht
Die Durchsicht eröffnet sich mit der Einsicht
Die Einsicht festigt sich mit der Vorsicht
und Vorsicht gelingt durch die Weitsicht
Weise Weitsicht gewährt stabile Aussichten
No. 3518
Frage:
Wie kann folgender Widerspruch gelöst werden?
Keine Absichten mehr: Welch eine Befreiung!
Keine Ansichten mehr: Wie viel an neuer Freude!
~
Und zum Widerspruch:
Mit das Wertvollste, das man verlieren kann,
sind die eigenen guten Absichten!
Denn dann verliert man auch sein Gemüt
und folglich die Gesundheit.
~
Antwort:
Gute Absichten mit Liebe umsetzen.
Damit hat man nie etwas verloren!
Selbstlosigkeit erhellt das Gemüt.
Dann nicht mehr darum kümmern.
No. 2485
Ansichten verändern sich mit den Aussichten.
Deshalb hat Weisheit keine Ansicht sondern Durchsicht.
No. 2647
Gedanken verhaften und verketten uns,
sie beschäftigen und fesseln uns.
~
Sie sind Störenfriede, denn sie stören
unseren Gleichmut und inneren Frieden.
Erst den inneren, dann den äußeren Frieden.
~~~
Denn wenn wir an einem Gedanken hängen
bleiben, bemerken wir, dass an diesem
eine Vielzahl von anderen Gedanken hängen,
und dass wir immer nur Teilansichten hervor ziehen.
~~~~~
Damit geraten wir in einen dauernden inneren Monolog!
Wir bemerken durchgehend ein unentwegtes Prasseln
von gedanklichen Reizen, hören auf die Geschwätzigkeit
unserer Gedanken, geraten in ein unaufhörliches Grübeln.
~~~~~~~
Wir kommen zu Abschätzungen,
zu Ansichten, Meinungen und zu Urteilen:
Weil wir unsere Gedanken mit persönlichen Gefühlen
oder kollektiven Emotionen binden und diese
sich fortlaufend ändern, usw.
~
Siehe detailliert im Buch III
Die Natur der Gedanken <
tredition verlag - - hamburg