Wer Menschen mag,
gerade so wie sie sind,
erwartet keine Dankbarkeit
Wer Menschen mag,
gerade so wie sie sind,
erwartet keine Dankbarkeit
Reife Lebenskunst ruht gerne aus
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Nichts läuft davon, eine entspannte Heiterkeit
wirkt. Stille Gelassenheit kommt dazu
Zufriedenheit tritt ein – und
die Dankbarkeit bleibt
Ein echter Griesgram
sorgt sich zu seinem Geburtstag:
Bloß keine Geschenke!
~ ~ ~
Man müsste ja Freude
und Dankbarkeit zeigen.
Was für eine Qual . . .
AGASTYA MUNIS GEBET
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Jeder Tag ist anders – und doch ist jeder gleich.
Der eine Tag im Mangel, der andere eher reich.
Im Sommer bin ich dunkel, im Winter hell und bleich.
Ein Tag vergeht mit Lernen, ein anderer mit Vergessen.
Ein Tag zufrieden satt, der andere ohne Essen.
Tage im lauten Trubel, die anderen still und leise.
Manche Tage unbewegt, die anderen auf langer Reise.
Tage in Gesellschaft – die nächsten ganz allein.
Der heutige Tag verwässert – die kommenden noch rein.
Jeder Tag ist anders – und doch ist jeder gleich.
Dankbarkeit und Ehrfurcht: Ich leb' in Gottes Reich.
(Aus alten Aufzeichnungen - Indien 1968)
Wer schenkt, soll nicht mit Dankbarkeit rechnen!
Zufriedenheit macht selbst die Armen reich!
Dankbarkeit macht die Glücklichen demütig
und Bescheidenheit die Weisen gütig.
Macht bewirkt die Wohltat mit Kalkül.
Dankbarkeit und Anerkennung stellen keine Fragen.
Ansprüche verkleinern unseren Himmel
Bescheidenheit vergrößert unser Paradies
Und Dankbarkeit erhält es
Demut öffnet uns die Augen.
Offene Augen führen zur Dankbarkeit.
Dankbarkeit verschafft uns Zufriedenheit.
Zufriedenheit erreicht Frieden und innere Freiheit.
Mitgefühl, Vergebung, Dankbarkeit und Zufriedenheit
bilden das Fundament einer friedlichen Gesellschaft.