No. 2614

2016-06-10 - 13:51
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

In der Kindheit sammeln wir die

schönsten Augenblicke für unsere Erinnerung

~  ◊  ~

Erwachsen  betrachten  wir  verwundert

unsere kindlich schönen Empfindungen

~  ◊  ~

Und im Alter schönen wir kindlich

manch wunderbare Erfahrung


No. 2697

2016-06-10 - 09:42
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

ÜBER  DIE  ANGST

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Eine der wichtigsten Aufgaben im Leben ist die Perspektive

möglichst vieler Wesen einzunehmen, um damit ihre Rolle,

ihre Bedürfnisse, ihren Beitrag zu würdigen.

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Mit dieser Fähigkeit gelingt die Verschmelzung

und Entgrenzung sowie die Erinnerung

an das erweiterte Höhere Selbst,

das wir bereits sind, aber vergessen haben.

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Alle Wege müssen gegangen werden,

was immer geahnt oder befürchtet wird.

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Angst führt zu einem Mangel an Erfahrungen.

Daraus resultiert Unwissenheit.

Unwissenheit ist  der Grund warum sich

erwachsene Menschen nicht erziehen lassen.

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Weil sie Angst bekommen, wenn sie sehen und erfahren,

dass nichts und niemand sich ändern will und wird.

Denn so wird jede Veränderung gewaltsam sein . . . usw.

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Angst muss gefühlt werden und absorbiert,

auch wenn sie noch so stark und störend ist!

Alles was Angst ausstrahlt und vermittelt

– in unserem Inneren wie im Äußeren –

muss wahrgenommen, angenommen,

ausgehalten, aber keinesfalls verdrängt werden.

In kleinen verträglichen Schritten. Immer wieder!

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Angst ist die gleiche Urkraft, die gleiche Energie wie die Liebe!

Nur mit dem umgekehrten Vorzeichen, Ladung und Polung:

Abstoßung statt Anziehung. Trennung statt Verschmelzung.

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Angst ist die Eigenliebe zum Selbsterhalt.

Hass hat darüber hinaus

auch noch eine zerstörerische Komponente.

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Stärkste Angst kann mit ‚einem Schlag‘ zu

einer absoluten Klarsicht führen, zu einer glasklaren

Wahrnehmung aller Details des Äußeren wie des Inneren

und die verborgenen Zusammenhänge ihrer Teile.

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Angst zeigt:

Wie die Teile (gesellschaftlich, körperlich, physikalisch usw.)

 sich abschnüren, abgrenzen, abstoßen

– aber dadurch auch bedingen.

Liebe zeigt:

Wie die Teile zusammengehören, sich organisieren,

austauschen, vertreten und Emergenzen bilden

– aber dadurch auch befreien.


No. 2703

2016-06-10 - 09:26
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Erfahrenes ist nicht gleich dem Erlebten.

Erfahrungen können vermittelt werden.

Erlebtes ist die unmittelbare Erfahrung.


No. 2727

2016-06-10 - 08:24
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Die alleinige Fixierung auf Gewinn und Profit

macht die großen Erfahrungen

oder Chancen unmöglich.

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Und nicht selten auch den Gewinn und Profit!


No. 2294

2016-06-10 - 08:24
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Der Faschismus

versteht die Funktion von Geld nicht:

Die Rolle des Geldes wird befohlen,

Erfahrungen werden manipuliert.

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Wenn Geld die Freiheit verliert,

verlieren Menschen beides.


No. 2731

2016-06-10 - 08:15
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Vorsicht durch närrische Fehler.

Empathie  durch früheres  Leiden.

Mut durch entschlossenes Handeln.

Weisheit durch bittere Erfahrungen.

Stärke durch das Erkennen des Selbst.

Selbstsicherheit durch stetiges Fragen.


No. 3011

2016-06-09 - 17:27
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Die Erfahrungen unseres Lebens

können leidvoll oder freudvoll sein.

~

Aber in beiden Fällen sind sie sinnlos,

wenn die  Erkenntnis  ihrer Wahrheiten

oder das tiefe Verstehen ihres Zweckes fehlt.

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Der Tod ist unser Erlöser:

Spätestens hier beginnt das Verstehen.


No. 1616

2016-06-09 - 16:55
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Die Erfahrungen unseres Lebens

mögen freudvoll oder leidvoll sein

~~~

Sie sind in beiden Fällen aber sinnlos,

wenn die  Erkenntnis  ihrer Wahrheiten

und das tiefe Verstehen ihres Zweckes fehlen

Der Zusammenhang wird erst im Tod erkenntlich

~~~

Umfassende Erkenntnisse kann nur das „Hohe Selbst“

erlangen. Und das bedeutet unser "Gesamtbewusstsein"

aus allen unseren bisherigen Existenzen und damit

die höchste Instanz unseres Wesens


No. 3490

2016-05-31 - 23:30
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Weisheit

ist nicht automatisch die Summe von Wissen.

Die Summe von Wissen ist stets der aktuelle Stand

von allem bekannten Wissen.

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Weisheit beinhaltet durchweg erlebte

Erfahrungen  m i t  dem Wissen.

Überdies Erfahrungen, bei denen reines Wissen

scheiterte, weil etwas Neues erforderlich war.

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Und wie Wissen wann und wo gewichtet,

interpretiert und vertieft werden muss.

Wie Wissen emotional angewandt

oder hinterfragt werden muss.

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Reines Wissen anzuhäufen führt zur Gleichmacherei

und in eine trügerische Sicherheit, da Wissen

sich immer auf anderes (älteres) Wissen bezieht.

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Dadurch erfolgen Wiederholungen, und es fehlen neue

Ansätze, Perspektiven, erfindungsreiche Praktiker.

Und deswegen entstehen kollektive Fehler,

Manipulationen, Brüche und Chaos.


No. 0800

2016-05-31 - 17:30
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Weisheit speist sich aus dem Verstehen des Gewesenen,

dem beispielhaften  Vermitteln  des Gegenwärtigen

und dem verschwiegenen Spüren des Künftigen.

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Doch bei allen Erfahrungen des Gewesenen,

bei jedem Erleben des Gegenwärtigen und

möglichem Durchstehen des Künftigen:

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Vollendete Weisheit liegt außerhalb

des täglichen Tumultes einer sich zur

Vollkommenheit ausagierenden Welt.