Die Jugend prescht voran
Die Erwachsenen: Nein – so nicht!
Die Etablierten: Die riskieren zu viel!
Die Älteren: Los hinterher!
Die ganz Alten: Genau wie
wir damals – Schade . . .
Die Jugend prescht voran
Die Erwachsenen: Nein – so nicht!
Die Etablierten: Die riskieren zu viel!
Die Älteren: Los hinterher!
Die ganz Alten: Genau wie
wir damals – Schade . . .
ZUR JUGEND
~ : ~
Wozu etwas riskieren?
Das fragen sich nur jene,
die bereits schon alles haben
~ ~ : ~ ~
Doch die Jugend ist neugierig:
Für neue Impulse, Technik, Fortschritt
~ ~ : ~ ~
Nur die etablierte Macht darf nicht gestört –
oder deren Kontrolle gefährdet werden
Die Jugend sucht stets ihre eigene Freiheit
Auf ihre Weise. Und das Loskommen von Beschränkungen,
Bevormundung und einengender Einflussnahme
~
Und das sind die notwendigen Impulse des Wandels
~
Aber was ist – wenn der Zeitgeist trügerisch ist
und böse?
Macht lenkt ganz subtil die Impulse und Strömungen
der Jugend zum eigenen Vorteil und Machterhalt
Die Jugend kritisiert, lehnt ab, hinterfragt
Als ob sie die Welt aus einem anderem
Blickwinkel wahrnehmen könnte!
~ ~ ~
Wenn wir das als Erwachsene
nur beibehalten könnten . . .
Aus der Zeit gefallen!
Aber ihr immer voraus:
Das ist die Jugend
Wie zerbrechlich ist der Steg
auf dem sich sie Jugend vorwärts tastet
Aber mit jedem Schritt schöpft sie die Zukunft
und eine vielversprechende Route der Entwicklung
Die Jugend sucht die Gewissheit
Und sie verschafft sich diese selbst,
unbekümmert frech und optimistisch
In den bequemen Bahnen der Alten
erfindet sich die Jugend auf ein Neues
~ ~ ~
Den abenteuerlichen Wegen der Jugend
winken die Alten melancholisch hinterher
Die Jugend lässt sich nicht ablenken,
unterkriegen, bremsen oder entmutigen.
Denn sie wird es sein – die überleben wird!