No. 2959

2016-06-09 - 20:03
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Ein reicher Teufel sehnt sich

genau wie ein armer Teufel:

Nach Liebe!

Der reiche Teufel findet die Eigenliebe.

Der arme Teufel die Nächstenliebe.

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Der arme Teufel war wie ein blinder Engel.

Doch Liebe beseitigt die Augenbinde der Angst.

Vielleicht war jeder Engel einst ein armer Teufel.

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Der reiche Teufel ist ein sehender Teufel.

Die Eigenliebe bindet den Blick auf die eigenen Freuden.

Vielleicht wird jeder reiche Teufel zu einem blinden Engel.

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Doch solange Geld der Bestimmer

unserer menschlichen Angelegenheiten bleibt,

solange ist Geld kein Reichtum, sondern Macht.


No. 2966

2016-06-09 - 19:42
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Wenn sich Autorität nicht hinterfragen lässt,

bedeutet ihre Akzeptanz schlichtweg Sklaverei!

~~~~~

Denn sie agiert damit als Tarnung für eine Macht.


No. 2972

2016-06-09 - 19:24
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Innere Macht ist die Selbstbeherrschung.

Äußere Macht ist die Fremdbeherrschung.

Fremdbeherrschung dient der Eigenliebe.

Selbstbeherrschung dient der Nächstenliebe.


No. 3024

2016-06-09 - 16:48
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

W O R T E  Z U M   A B S C H I E D

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Der frühe Abschied schmerzt,

der rechtzeitige tröstet,

der überfällige erfreut.

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Jeder Gedanke ist ein Zusammentreffen mit dem Jetzt.

Jede Erinnerung bleibt ein  Abschied  vom Gestern.

Jede Liebe wird ein Wiedersehen in der Zukunft.

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Die größte Sucht ist die nach Macht,

weil sie alle anderen Süchte ermöglicht.

Deswegen ist der Abschied

von ihr auch am schwersten.

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Der Argwohn öffnet einen Türspalt

für den Abschied der Zufriedenheit.

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Jeder nimmt auf seine Weise

Abschied von der Lebensreise.

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Der Abschied erklärt sich,

beeilt sich oder verzehrt sich.

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Ein Abschied bringt den Tod

manch lästiger Gewohnheiten.

Genau diese sind es auch,

die bei einem Wiedersehen am

fröhlichsten wieder Urstand feiern!

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Keinen Abschied genommen?

Das bleibt die unsichtbare Brücke

zu einem Wiedersehen.

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Abschied und Verlust

zeigen uns die wahren Werte.

Erster mit Wehmut.

Letzterer mit Schmerz.


No. 1912

2016-06-09 - 14:20
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Oft sind Geistesblitze alte Ideen in neuen Kleidern.

Sie haben nicht aufgegeben und drängen ins Leben.

Weil sie mit Macht spüren, dass ihre Zeit gekommen ist.


No. 1415

2016-06-09 - 13:00
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Die Macht der Musik und ihre Harmonien

lässt uns ganz fein das unendlich Heilige ahnen.