Die Lebenslust der Götter fließt in das Glück
von sich wandelnden Wahrheiten.
Die Lebenslust der Götter fließt in das Glück
von sich wandelnden Wahrheiten.
Vorurteile sollen vor alten Fehlern schützen.
Da Wahrheiten sich aber stetig wandeln,
können Vorurteile dies nicht.
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Kreativ sein heißt, vorurteilslos zu sein
und sich bewusst auf „Fehler“ einzulassen.
Kreative Anschauung ist unbefangen,
unbekümmert, aber unbestechlich wahr!
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"Fehler" sind stets die Lösungen bei jedem
einsetzenden Wandel und bei Veränderung.
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"Fehler" sind ein kreativer Trick der Natur!
Aus dem „Nichts“
– aus der Null – kommt das Nichts!
Nur wenn das 'Nichts' zerfällt,
wird alles sichtbar:
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Wenn das absolute Potential
seine relativen Teile entlässt!
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Das „Ganze“ ist absolut.
Seine Teile werden relativ.
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Die weltliche Wahrheit ist niemals endgültig.
Endgültigkeit ist vollkommene Wahrheit.
Dieser Widerspruch ist die Wahrheit:
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Wenn alles vereinigt ist, wird die EINS
(die Einheit) zur Null (das Potential)
Absolutes ruht still – Das Nichts vereinigt alles!
Und das eine spiegelt sich im anderen.
In einem Punkt.
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Das Mysterium ist weglos, zeitlos, geistlos, formlos.
Es ist ohne Namen, ohne Beginn, ohne Ende.
Es wartet, es wirkt. Aber es welkt nicht.
Bewegungslos in Stille, dunkel und ewig.
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Nur ein winziger Funke Bewusstsein,
– das Licht trägt – bringt das Mysterium
in Wallung, regt es an, "bringt es ans Licht"
Mit jedem weiteren Ergießen in die relative
Welt erwacht das kosmisches Bewusstsein.
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Wahrheiten erscheinen zuerst als das,
was Erwartungen ihnen abverlangen:
Das was wir wahrnehmen können und
wahrhaben wollen. Das scheint uns endgültig.
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Doch hinter der Wirklichkeit,
die jeder Wahrheit zugrunde liegt,
ruht die Realität. Ungeboren und unsichtbar.
Sie ist raumlos, „teil-los“, endlos, endgültig ungültig.
Solange bis ihre Fragmente in ihr relatives Dasein treten.
Wenn man etwas vorhersagen kann
bedeutet das nicht notwendigerweise,
dass man auch die dahinter liegenden
Wahrheiten oder Gesetze verstanden hat.
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Sondern vielleicht nur das periodische Auftreten
eines Vorgangs zu bestimmter Zeit.
Weisheit bedeutet die Perspektiven zu wechseln.
Perspektivlosigkeit führt zur seelischen Erkrankung,
da so jede Wahrheit – nicht nur ‚negative‘ Wahrheiten –
als unverrückbar erscheint.
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Und damit wird eine zunehmend fatale
Hoffnungslosigkeit bewirkt.
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Macht nährt Angst, und Angst sorgt für Perspektivlosigkeit,
die Macht ausnutzen kann: Zementierte Standpunkte.
Hinter den Ängsten tarnt sich jede Macht.
Das ist ihr Geheimnis: Ungesehen zu bleiben!
Lügen werden zu „Wahrheiten“
wenn sie Macht erlangen.
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Macht zementiert deren Perspektiven,
bestimmt ihre Ansicht, ihren Auftritt.
Aber nur ihr Anstrich ist wahr
– nicht ihre Substanz.
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Weisheit erkennt die Lügen früh.
Und entzieht sich rechtzeitig.
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Alle Anderen müssen in den Krieg.
Oder Sklaven bleiben.
Wahrscheinlich beides.
Durch Ideen locken Wirklichkeiten.
In Gedanken warten Wahrheiten,
in Emotionen stecken Potenziale
Aber nie die ganze Realität.
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(Aus: Alten Aufzeichnungen)
Realität ist das, was bleibt,
wenn alle relativen Wahrheiten verschwinden!
„Die“ Wahrheit
gibt es im wissenschaftlichen Sinne nicht.
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Nur eine außerordentliche Vielzahl von Wahrheiten,
von denen wir selbst jeweils eine verkörpern.
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Diese komplexe persönliche Wahrheit können wir
am direktesten beobachten und beschreiben.
Mitmenschen gelingt das hingegen nur
indirekt durch das, was wir äußern.
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Die „Realität“
können wir nicht beobachten, da wir nicht wissen,
was alles, wer, wo und wann darunter zu verstehen ist.
Und weil wir nicht die direkten Wahrnehmungsorgane
oder Apparate dafür besitzen, sie vollumfänglich auszuloten.
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Wissenschaft kann also nur in möglichst aufgefächerter Art und
Weise Teile der Realität ausloten, sich ihr nähern und versuchen,
die ihr zugänglichen Teile immer genauer zu beschreiben.
Die Erfahrungen unseres Lebens
können leidvoll oder freudvoll sein.
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Aber in beiden Fällen sind sie sinnlos,
wenn die Erkenntnis ihrer Wahrheiten
oder das tiefe Verstehen ihres Zweckes fehlt.
~
Der Tod ist unser Erlöser:
Spätestens hier beginnt das Verstehen.