No. 4268

2017-05-14 - 15:30
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Gefährlich an Wissensinhalten ist,

dass sie missbraucht werden können.

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Deswegen müssen Eliten diese in großem Umfang

geheim halten. Und nicht etwa in erster Linie zum

Machterhalt oder dem Gelderwerb.

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Das ganze soziale Gefüge könnte zusammenbrechen,

die Sicherheit kann gefährdet werden, Ressourcen als

verschwendet gelten, Banken leiden, „Arbeitsplätze“ . . .

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Noch gefährlicher ist die Globalisierung des wissenschaftlichen

 Konsenses was als wahr zu gelten hat, wer die Deutung finanziert,

die Prioritäten setzt und wem in den globalisierten, elitären Zirkeln

die Früchte der gelenkten, moderierten Wissenschaft zukommen.


No. 4085

2017-04-23 - 22:15
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Wer sich noch wundern kann,

kann auch Wunder erleben.

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Denn wer die aktuellen Grenzen der

Wissenschaft überschreitet, erschafft die Wunder.

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Der Zweifel findet sie nicht. Nicht einmal sich selbst.

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Denn wenn der Zweifel

auf sich selbst trifft, löst er sich auf.

Wer den Zweifel bezweifelt, überwindet ihn.


No. 2182

2016-06-10 - 12:15
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Macht verhindert jeden Fortschritt,

den sie nicht kontrollieren und in ihrem Sinne

und zu ihrem eigenen Vorteil einsetzen kann.

Und jede Wissenschaft, die sie nicht versteht,

nicht zu erklären und zu deuten vermag.

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Für das Establishment bedeuten manche

Durchbrüche der Wissenschaft

grundsätzlich die Gefährdung

ihrer Daseinsberechtigung.

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Denn deren Tragweite und die Auswirkungen

ihrer  Folgen  sind für die etablierte Eliten

in der Regel furchterregend und unerträglich.


No. 2280

2016-06-10 - 08:47
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Macht wünscht sich den Stillstand

der öffentlichen Wahrnehmung.

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Damit endlich eine machtvolle Ruhe herrscht!

Mit der Wirtschaft und der Wissenschaft

als uneingeschränkte Autoritäten.


No. 2916

2016-06-09 - 22:12
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Dem Geist ist Wissenschaft die Sprache,

der Körper spricht auf Leckereien an.

Und bei gemäßigt Alkohol, fühlen sich auch beide wohl.

Doch für Seele und Gemüt gibt es eine Einheitssprache:

Das ist ein wohlvertrauter  Dialekt der Muttersprache.


No. 2969

2016-06-09 - 19:33
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

DieWahrheit

gibt es im wissenschaftlichen Sinne nicht.

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Nur eine außerordentliche Vielzahl von Wahrheiten,

von denen wir selbst jeweils eine verkörpern.

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Diese komplexe persönliche Wahrheit können wir

am direktesten beobachten und beschreiben.

Mitmenschen gelingt das hingegen nur

indirekt durch das, was wir äußern.

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Die „Realität

können wir nicht beobachten, da wir nicht wissen,

was alles, wer, wo und wann darunter zu verstehen ist.

Und weil wir nicht die direkten Wahrnehmungsorgane

oder Apparate dafür besitzen, sie vollumfänglich auszuloten.

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Wissenschaft kann also nur in möglichst aufgefächerter Art und

Weise Teile der Realität ausloten, sich ihr nähern und versuchen,

die ihr  zugänglichen  Teile immer genauer zu beschreiben.


No. 1190

2016-05-26 - 18:00
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Neugierde ist Ansporn für das Unbekannte,

Verblüffung die Wirkung von Magie

und Staunen die Folge von Rätseln.

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Geheimnisse jedoch wirken auf uns

mit einer hypnotischen Faszination.

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(Das ist der leidenschaftliche Antrieb der

Wissenschaft — bis sie selbst zum Geheimnis wird)


No. 1247

2016-05-26 - 15:40
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Der Hauptfeind der Wissenschaft

 ist zuvorderst die Geheimhaltung.

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Denn diese führt zur Beschränkung

und Abhängigkeit, zur Arroganz,

zur Lüge und Täuschung.

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Und das ermöglicht die Machtentfaltung,

Ruhmsucht, Geldgier und Unmenschlichkeit.