No. 3024

2016-06-09 - 16:48
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

W O R T E  Z U M   A B S C H I E D

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Der frühe Abschied schmerzt,

der rechtzeitige tröstet,

der überfällige erfreut.

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Jeder Gedanke ist ein Zusammentreffen mit dem Jetzt.

Jede Erinnerung bleibt ein  Abschied  vom Gestern.

Jede Liebe wird ein Wiedersehen in der Zukunft.

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Die größte Sucht ist die nach Macht,

weil sie alle anderen Süchte ermöglicht.

Deswegen ist der Abschied

von ihr auch am schwersten.

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Der Argwohn öffnet einen Türspalt

für den Abschied der Zufriedenheit.

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Jeder nimmt auf seine Weise

Abschied von der Lebensreise.

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Der Abschied erklärt sich,

beeilt sich oder verzehrt sich.

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Ein Abschied bringt den Tod

manch lästiger Gewohnheiten.

Genau diese sind es auch,

die bei einem Wiedersehen am

fröhlichsten wieder Urstand feiern!

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Keinen Abschied genommen?

Das bleibt die unsichtbare Brücke

zu einem Wiedersehen.

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Abschied und Verlust

zeigen uns die wahren Werte.

Erster mit Wehmut.

Letzterer mit Schmerz.


No. 3028

2016-06-09 - 16:36
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Erfolg zeigt ein „Haben“.

Zufriedenheit ist ein Sein!

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Neid zeigt auch auf ein „Haben“.

Gier ist dabei der Zustand des Seins.

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Ist Neid die Triebfeder des Erfolges

ist eine nimmer satte Gier die Folge.

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Ist das Haben die Folge des Seins

war der Vermittler die Zufriedenheit.


No. 1755

2016-06-09 - 09:40
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Äußere Selbstbegrenzung führt nicht

zur inneren Entgrenzung.

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Sie ist aber eine Hilfe auf dem Weg dorthin:

Zur Zufriedenheit.

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Schließlich meldet sich die Dankbarkeit

und die Angst verabschiedet sich.

Erst damit fallen die inneren Barrieren.


No. 0753

2016-05-31 - 15:00
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Wo die Grundbedürfnisse erfüllt sind

  da muss die Zufriedenheit beginnen.

 

Wer erkennt, wie viele Bedürfnisse heute als

 selbstverständlich gelten – und die dennoch

täglich für uns erbracht werden –

findet leicht in die Dankbarkeit.


No. 0650

2016-05-30 - 20:00
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Frieden beruht auf Zu>frieden<heit

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Weise Erkenntnis bleibt vorerst ohne

den Wunsch nach Vorteil oder Nutzen

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Zufriedenheit durch Vorteil und Nutzen

stellt sich aber für uns ganz von alleine ein,

wenn weise Erkenntnis nicht nur begriffen,

sondern auch befolgt und gelebt wird


No. 0967

2016-05-25 - 21:40
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Gier stillt keinen Hunger,

sondern vergrößert ihn.

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Lebensgier findet keine Liebe,

sondern verkleinert sie.

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Habgier führt nicht zur Zufriedenheit,

sondern verhindert sie.


No. 0984

2016-05-25 - 18:50
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Ein Hauptaspekt des Lebens

ist unsere völlige Hilflosigkeit,

unsere Unsicherheit und Verletzlichkeit,

die wir nicht wahrhaben wollen und glauben,

uns ständig dagegen wappnen zu müssen.

Wir sind schutzlos!

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Ein weiterer Hauptaspekt des Lebens

ist unsere Unvollkommenheit und

unser unablässiges Streben

nach dessen Gegenteil.

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Ein weiterer ist die Ungewissheit,

die Unwägbarkeit und unser banges Suchen

nach Sinn, Schutz und geistiger Ruhe.

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Gedanken beschäftigen uns unablässig

in einem inneren Monolog.

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Sie sorgen dafür, dass wir nicht zur Ruhe kommen

und übersehen, dass nackt und hilflos zu sein,

unvollkommen und ungewappnet

unser seeliger (von Seele) Urzustand ist.

~    .    ~

Ungewissheit ist das Potential zu Wandel,

zur Erweiterung und allgemeiner Evolution.

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Ein anderer Hauptaspekt des Lebens

ist die vermeintlich allgegenwärtige

Benachteiligung, die Willkür, Ungleichheit,

die Ungerechtigkeit und unser ewiger

ermüdender Kampf das zu ändern.

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Das raubt uns die meiste Zeit und Energie,

es  verhindert  jede  Zufriedenheit,

und lässt unsere Liebe erkalten.