No. 8466

2020-09-29 - 17:50
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

DIE  ZWEITE  WELLE

—   •   —

Erst heute wollte er zum Friseur

Doch den gab es gar nicht mehr

Und niemand stellte mehr

ihm - eine Dauerwelle her!

—   •   —

Da half ihm nur die Feuerwehr

Sie nahmen den Löschschlauch her,

Löschschaum mit 5 Bar Druck und mehr,

und sogar einen Saugschlauch für hinterher

—   •   —

Nunmehr hat er eine Dauerwelle auf Lebenszeit

Betonharte Frisur mit doppelter Welle, und ist bereit

für sämtliche  Angriffswellen  bis in alle Ewigkeit!


No. 8465

2020-09-29 - 17:13
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Meide aktuelle Nach'richten'

Denn  sie  führen  uns  oft  in  die  Irre!

Es fehlt die Distanz und eigene Recherche

Sie halten uns beschäftigt, wo überflüssig

♦

Und stellen eine negative Auswahl dar:

Entweder  stumpfen  sie uns ab,

oder sie machen uns krank

Mit der Zeit beides!

♦

Aus: Medien und Propaganda


No. 8464

2020-09-29 - 17:05
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Die  Zukunft  ist  gefährlich!

~~~

Und damit Regierungssache

Die  bleibt  natürlich  geheim!

~~~

Die Bürger sollen sich sonnen

in der bewältigten Vergangenheit

~~~

Wer ist noch  locker  in der Gegenwart?

Im Augenblick, im herrlichen Moment?

Wer schwimmt mit im „Strom der Zeit“,

ganz oben drauf, unbeschwert und frei?


No. 8462

2020-09-29 - 13:31
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Die Formulierung

(z.B.  Die Regierung)

.

"ist ein Schritt zu weit gegangen"

trifft es oft nicht auf den Punkt:

.

Genauer klärt es der Vergleich:

"der Bremsweg war ein Meter zu lang"

.

Das verdeutlicht besser den Aufprall auf eine Betonwand,

ein Hindernis, das von der Ferne aus schon lange sichtbar war

Im Vergleich zu einem "Schritt zu viel ins Ungefähre" . . .