No. 3476

2017-02-05 - 16:27
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Das sanfte Wesen der Freundschaft

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Zuerst kam die Bedingungslosigkeit

Etwas geschah ohne Gegenleistung

Einfach aus Freundlichkeit

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Dann kam die Leidenschaft

Etwas passierte. Im Jetzt

Kein Gedanke an Zeit und Aufwand

Und ohne jede Aufrechnung

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Dann kam der Frieden

Ganz ohne Selbstschutz,

ohne sich zu wappnen zu müssen

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Dann war plötzlich die Freundschaft da!

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Der Austausch einer subtilen Kraft begann,

gespeist aus vielen Fasern von Zuneigung,

Wertschätzung, Vertraulichkeit und Wohlwollen

Allmählich wuchsen die Fasern zu Wurzeln:

Da schimmerte die Liebe


No. 3035

2016-10-01 - 05:10
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Es gibt keinen „Gott“,

solange wir nicht

das Göttliche in uns spüren.

~

Es gibt keine „Mutter“,

solange nicht jemand gebärt.

~

Es gibt keinen „inneren Frieden“,

solange wie ihn niemand findet.


No. 3034

2016-10-01 - 05:00
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Klarheit in das Unerklärliche zu bringen

gelingt nur in der stillen inneren Schau.

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Frieden in die kriegerische Welt zu bringen

heißt in der inneren Stille friedlich zu werden.

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Glück, Licht und Liebe zu finden gelingt nur,

wer seine Klarheit in das Unerklärliche bringt.


No. 3156

2016-09-30 - 18:50
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Im Allerheiligsten durchwirkt uns nur noch Sein

–  ohne Worte und Begriffe   –

Nur noch intensives Licht und Wärme, die uns tragen.

Unwiderstehlich süß und vollkommen, überwältigend und

uns in unvorstellbarer Ruhe, Liebe und Zuspruch haltend.

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Ohne Angst. Ohne Reue. Ohne Vorwurf. Ohne Trauer.

Im Allerheiligsten ist Sein ein vollumfängliches Gefühl

der Einheit, des Friedens in Freude und Glück.


No. 3250

2016-06-10 - 20:20
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Das Herz findet keinen Trost beim Geist.

Nur Vorstellungen, Strukturen, Fragmente

und eine stete Flut von Gedanken.

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Doch der Geist findet seinen Frieden,

seine Zentrierung und Stille im Herz.


No. 3244

2016-06-10 - 19:20
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Wo finden wir unseren Frieden?

Nur in unserem „Inneren“ – also dort wo wir

nicht hinschauen wollen oder können!

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Wir verdecken Frieden mit unseren rastlosen Gedanken.

Wobei wir uns damit selbst im Wege stehen oder sitzen,

  grübeln, rechnen und erwägen, wünschen und urteilen.

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Denken baut unser oberflächliches

– unser Tagesbewusstsein auf.

Denken beruht auf Vergangenem, auf Erfahrungen,

Wissen, Erinnerungen.

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Doch das sind nur stark begrenzte Teilansichten

und -einsichten, denn es sind überwiegend die

Konditionierungen, die Historie und Geschichten,

sowie Erziehung und der Einfluss der Epigenetik, die das

Bewusstsein der heutigen modernen Gesellschaft formen:

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Krass, inhuman, zersplittert, ungerecht, notleidend, verlogen,

und vornehmlich auf Lösungen nur durch Gewalt fixiert:

 Weil wir Denken stets mit Bewusstsein verwechseln!

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Offenes, reines Bewusstsein IST. Ohne Tat, ohne Aktivität:

Frieden ist Nicht-Handlung. Krieg ist stets Handlung.

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Denken bewirkt Handlungen und alle Folgen:

ICH > Mir > Meins > Die Anderen > Abgrenzung

Vorteil > Sicherheit > Besitz > Ruhm > Macht >

Erfolg > Gier > Sucht > Angst >Geheimhaltung

> Lügen > Verwirrung > Zerstörung.

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Ohne Denken ist der Geist im Herzen

– in der Seele –

unserem wahren Selbst.

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Ohne den Einfluss der relativen Welt – ohne Gedanken –

entspricht Geist der reinen Seele und ist darin enthalten.

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Und das ist unser Urzustand.

Geist und Seele sind im Ursprung eine

friedliche und gewaltlose Einheit.