Die Wege der Wahrheit
führen durch ein zerklüftetes Gebirge:
Jeder Schritt bringt neben Gefahren,
perspektivische Weitsicht, unüberschaubare
Irrwege und anstrengende Erkenntnis.
Die Wege der Wahrheit
führen durch ein zerklüftetes Gebirge:
Jeder Schritt bringt neben Gefahren,
perspektivische Weitsicht, unüberschaubare
Irrwege und anstrengende Erkenntnis.
Wer Schönheit, Macht und Reichtum besitzt,
sollte höchstens die Schönheit davon zeigen.
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Wer zwei davon zeigt, setzt sich Gefahren aus.
Wer alle drei zeigt – erzürnt die Götter!
Skepsis ist die Bewegung
der Scheinwerfer unseres Verstandes,
um Vorkommnisse aus allen Winkeln auszuleuchten.
Damit die Schatten um etwaige Phänomene verschwinden.
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Hoffnung, Mut und Zuversicht
ermöglichen Schritte unseres Gespürs, um
bei Erlebnissen den richtigen Weg heraus zu finden.
Und um sicher die Nebel über den Rätseln
des Dasein zu durchqueren.
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Weisheit ist das Wissen unserer Seele,
um in allen Ereignissen und Erfahrungen unserer
Existenz die manifestiere Liebe darin zu entdecken.
Und um damit die Geheimnisse des Lebens zu erhellen.
Angst rettet das Leben nicht – aber Furcht!
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Unser Dasein vollzieht eine fließende Bewegung
und das Leben hält Gefahren bereit.
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Wer die Gesetze des Lebens lernt,
muss sich nicht ängstigen oder zaudern,
sollte aber achtgeben, Vorsicht walten lassen,
Furcht beachten, Geduld zeigen und Demut nutzen.
Der Narr fühlt sich mutig und wagt,
weil er die Gefahren nicht kennt.
Der Weise fürchtet sich und vermeidet,
weil er das Risiko scheut.
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Beide gewinnen:
Der eine an Lebenserfahrung, der andere an Frieden.
Das sind die beiden grundlegenden Schritte des Lebens:
Wagen und dann still halten
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Und erneut: Bewegen, anpassen
Und dann die Balance finden.
Weisheit geht lange Wege in Vorsicht,
Demut und Dankbarkeit.
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Sie meidet Gefahren, Risiko und die
Beschwernis von Ruhm, Angst und Besitz.
Sollte Weisheit keine Macht ausüben?
In der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft?
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Weisheit kann beispielhaft und beratend sein.
Ansonsten sollte die Weisheit nur nach schweren
Kriegen, Konflikten und Revolutionen Macht ausüben!
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Aber stets in einer selbstloser Art
und mit menschlicher Zuneigung.
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Und zeitlich begrenzt.
(Wie zum Beispiel Ghandi)
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Denn Macht, Geld und Ruhm
bergen die großen Gefahren!