No. 4950

2017-06-14 - 15:33
© 2006-2024 Gerd Peter Bischoff

Geld wirkt wie ein Gift, das allmählich abhängig macht:

Mehr davon! Ein reiner Selbstzweck.

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Ohne soziale Widmung – ohne Bindung und Prägung

durch Mitgefühl vergiftet es Menschen, Gemeinden,

Völker und Nationen.

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Es greift den Körper des Gemeinwesens an,

weil es eine tiefe soziale Trennung erschafft:

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Weil liebloses Geld Angst vor Verlust erzeugt,

und Illusionen vermittelt, was Glück sei –

und die Sucht nach mehr befördert.

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Geld dient der Eigenliebe und dem Machterhalt.

Es korrumpiert langsam alle die damit zu tun haben.


No. 4125

2017-05-09 - 13:24
© 2006-2024 Gerd Peter Bischoff

Aus Wissen, Macht und Besitz

kann der Stolz entspringen.

~~~

Aus der Erkenntnis

unseres Nichtwissens

entfaltet sich die Demut.

~~~

Aus der Erfahrung von Verlust

entsteht Genügsamkeit.

~~~

Aus bewusstem Verzicht auf Macht

über Andere entwächst der Frieden.


No. 3804

2017-04-20 - 14:26
© 2006-2024 Gerd Peter Bischoff

Überschätzung erkennen –

das vermeidet Verlust.

Unterschätzung nutzen –

 das ist der Weg zum Vermögen.

(Aus: Business)


No. 2346

2016-06-12 - 20:30
© 2006-2024 Gerd Peter Bischoff

Schönheit kann zu einer Machtfrage werden.

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Aber damit wird sie kalt, künstlich, hohl, verzerrt,

weil ihre harmonische, innere Wahrheit schwindet,

da sie einseitig und ich-bezogen wird.

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Und dadurch schwindet auch die Sinnlichkeit,

die der Schönheit innewohnen muss, da sie

vitale Reize auf unsere Sinne bewirkt.

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Macht betreibt ein Geschäft mit der

menschlichen Sehnsucht nach Schönheit.

Durch Aufwertung, Umwertung  oder Abwertung.

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Ein allgemeiner Schönheitswahn kommt nur

durch Medien zustande, durch Konditionierung,

Werbung, Publicity oder Propaganda und mündet

in einen Verlust von Charakter, Originalität und

Spiritualität. Und wird so zu etwas Plakativem!

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Denn dadurch ist aus Schönheit ein Produkt

geworden, bei dem Wahrheit machtvoll

und einseitig gesteuert wird.


No. 2766

2016-06-10 - 06:36
© 2006-2024 Gerd Peter Bischoff

Aus der Erfahrung von Verlust

entsteht Genügsamkeit.

.

Aus Wissen, Macht und Besitz

kann der Stolz entspringen.

.

Aus der Erkenntnis unseres Nichtwissens

entspringt die Demut.

.

Aus bewusstem Verzicht auf Macht über andere

entwächst der Frieden.


No. 2928

2016-06-09 - 21:36
© 2006-2024 Gerd Peter Bischoff

Wenig verändert den Charakter eines Menschen so sehr

wie Ruhm, Geld und Erfolg  – sowie deren Verlust.

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Nur die Nähe des Todes oder die Fülle der Liebe

haben ein noch größeres Potential.


No. 3024

2016-06-09 - 16:48
© 2006-2024 Gerd Peter Bischoff

W O R T E  Z U M   A B S C H I E D

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Der frühe Abschied schmerzt,

der rechtzeitige tröstet,

der überfällige erfreut.

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Jeder Gedanke ist ein Zusammentreffen mit dem Jetzt.

Jede Erinnerung bleibt ein  Abschied  vom Gestern.

Jede Liebe wird ein Wiedersehen in der Zukunft.

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Die größte Sucht ist die nach Macht,

weil sie alle anderen Süchte ermöglicht.

Deswegen ist der Abschied

von ihr auch am schwersten.

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Der Argwohn öffnet einen Türspalt

für den Abschied der Zufriedenheit.

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Jeder nimmt auf seine Weise

Abschied von der Lebensreise.

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Der Abschied erklärt sich,

beeilt sich oder verzehrt sich.

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Ein Abschied bringt den Tod

manch lästiger Gewohnheiten.

Genau diese sind es auch,

die bei einem Wiedersehen am

fröhlichsten wieder Urstand feiern!

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Keinen Abschied genommen?

Das bleibt die unsichtbare Brücke

zu einem Wiedersehen.

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Abschied und Verlust

zeigen uns die wahren Werte.

Erster mit Wehmut.

Letzterer mit Schmerz.


No. 1805

2016-06-09 - 01:10
© 2006-2024 Gerd Peter Bischoff

Unfreiwillige Einsamkeit und Trennung

bewirken den traurigsten Zustand des Lebens:

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Den Verlust von Mitmensch, Gesundheit,

Freiheit und Lebendigkeit.

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Denn Verbundenheit war die Mitgift

der Liebe zu unserer Geburt.

Und nicht etwa Geld oder Besitz.


No. 1133

2016-05-26 - 18:20
© 2006-2024 Gerd Peter Bischoff

Am Anfang war die Unschuld

Zu Beginn die Hoffnung

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Zuletzt muss keine Schuld stehen

Und ganz am Ende gewiss keine Verzweiflung:

Sondern Erfahrung, Erkenntnis, Verantwortung

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Und manchmal auch eine Narbe,

ein Zwist, Schaden oder Verlust!