Musik trägt die Sehnsucht des Lebendigen,
das in sein Dasein drängt.
Unbeschreibliche Vielfalt und nimmer stumm.
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Musik trägt die Sehnsucht des Lebendigen,
das in sein Dasein drängt.
Unbeschreibliche Vielfalt und nimmer stumm.
/* php echo "Test" */;?>Der Tod braucht keine Türen.
Nur einen Vorhang. Gemacht aus Angst.
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Polung, Spannung, Energien, Informationen:
Der Tod kann uns nur deswegen
ins Nichts mitnehmen,
weil er unser passgenaues Gegenteil ist.
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Unser stiller Begleiter in einem Lebenszyklus,
zwecks Auflösung unserer Körperlichkeit am Ende.
/* php echo "Test" */;?>Ahnung wird Gedanke,
Gedanken verketten sich zu Ideen,
mit Gefühl werden sie geprägt,
mit Begriffen bekleidet,
und zu Thesen geflochten.
~
Aber sie sind allesamt nur persönliche
Reflexionen im Gewebe unserer Lebenszeit.
/* php echo "Test" */;?>Durch seine Schutz- und Hilflosigkeit
wächst das Junge, das Neue und
Neugeborene über sich selbst hinaus.
~ ~ ~
Wir verlassen immer wieder den sicheren und
geschützten Hafen, unser Habitat, unsere Welt
und erschaffen das Neue oder passen uns an.
Wir brauchen diesen Mut zur Freiheit.
~ ~ ~
Ohne Freiheit keine Vollendung.
Nur damit transzendiert das Neue in das Ewige.
/* php echo "Test" */;?>DIE LEBENSREISE
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Das Leben, das Leben
ist eine Reise eben:
Kaum die Fahrkarte zur Geburt erhalten,
fängt die Route dann – mit einem engen Tunnel an:
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Einspurig, unbeleuchtet und kaum auszuhalten.
Sogar den Reiseweg kann man nicht selbst gestalten!
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Die Jugend ist nicht festzuhalten,
das Altern macht uns ungehalten,
der Sinn des Lebens bleibt verdeckt.
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Und am Ende sind wir dann verreckt!
Das stand zwar nicht im Reiseprospekt,
ist aber im Kleingedruckten mit abgedeckt.
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Der Tod handelt – indem er verwandelt.
Er ist der Geburtshelfer des unsterblichen Wandels.
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Den letzten Kuss – den Massakuss
verteilt der Tod, der „Massakerus“.
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Frei sind wir,
wenn wir unsere Lebendigkeit aufrecht erhalten.
Gefangen sind wir, wenn wir dabei scheitern.
~
Der Tod tritt also dann auf,
wenn unsere Lebendigkeit scheitert.
~
Aber die Freiheit wächst,
denn der Tod i s t die „Große Freiheit“.
/* php echo "Test" */;?>Die Macht der Musik und ihre Harmonien
lässt uns ganz fein das unendlich Heilige ahnen.
/* php echo "Test" */;?>VORHER und NACHHER
~~ ~ ~~
Vor dem Tod das Pflegefeuer
in der Pflegestufe drei.
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Nach dem Tod das Fegefeuer
im Krematorium Nummer zwei.
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Der Tod erscheint als Ungeheuer;
aber Hauptsach' ist: man war dabei!
/* php echo "Test" */;?>Kinder sind zunächst nur mit viel
Emotionen lockende, wunschhafte Ideen.
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Ihre Seelen, die in Sehnsucht warten,
haben uns diese Gedanken geschickt.
/* php echo "Test" */;?>Zwischen der totalen persönlichen Freiheit
und der Selbstsucht liegt nur ein Kreidestrich.
/* php echo "Test" */;?>DER TATTER KREIST
~~~
Und was im Leben sich so oft beweist,
dass man manchmal besser drauf sch. . .
Weil man vorher sowieso nix weiß!
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Leg dich in Ruhe also auf ein Abstellgleis
bis der Tod irgendwann deinen Namen weiß.
Ob er dich dann will oder nicht oder stufenweis'
ist doch wurscht – vor allem als alter Tattergreis.
Oder als Tattergreine – bitte weine – nicht leis'.
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Aus meinem Gedichtband 1
> Mit Gedichten Humor belichten <
tredition verlag -- hamburg
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