No. 7967

2020-07-13 - 11:14
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

ALT  UND  WILDVERGNÜGT

+

Für immer jung – für immer vergnügt

Nicht ans Alter denken. Das genügt?

Wer über eine gute Gesundheit verfügt

und wen das  Gedächtnis  nicht betrügt,

nicht wochenlang Vergnügen aneinanderfügt

sowie sich nicht über seine Kraftreserven belügt

und in den  Lebensstil  längere Pausen einfügt:

+   JA !   Das genügt   +

(Solange die  finanzielle Lage  nicht trügt)


No. 7944

2020-07-10 - 09:55
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Auch das Alter kommt auf leisen Sohlen

ganz  unverhofft  und  ganz  verstohlen

Es  zwickt  nur  kurz,  es  kneift  verhalten,

es wird schon wieder bei uns steifen Alten

Wir haben doch trainiert, uns gut gehalten

Auch wenn die Knochen etwas müde sind

im Geist sind wir munter und geschwind,

im Gemüt frisch geblieben wie ein Kind

Älter werden ist nicht schwer

Alt zu sein belastet aber mehr

Schwer fällt uns dann vielmehr

das letzte Wegstück zur Heimkehr

Aber auch im Alter geht das Leben weiter:

Zufrieden bleiben macht uns dankbar heiter

Aus der Gedichte - Werkstatt


No. 7937

2020-07-08 - 11:25
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Gut, dass die Jugend nicht langweilt

und  sie  auch  nicht  allzu  lange  weilt

+

Sind wir in ihr  –  ist die Meinung geteilt

Sind wir erwachsen:  sind wir weiter geeilt

+

Doch angelangt im Alter wird allen mitgeteilt:

wie gerne hätten wir noch in der Jugend verweilt


No. 7936

2020-07-07 - 15:00
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

DER  ALTE  SCHLACHTERMEISTER

≡         ≡

Er war ein Schlachter von allererstem Rang,

trug ein Schlachtermesser, schwer und ellenlang,

blutverschmiert mit metallisch hellem Klang

≡     ♦     ≡

Er war ein Mann mit Statut und großer Ehr

Man nuschelte und tuschelte: Das ist ja der und der!

Wie streng er blickte!  Wie knapp er nickte!

≡     ♦     ≡

Was aber alle wussten, dass sie sich in acht nehmen mussten:

Denn  er  hatte  zwar  die  wahre,  unschlagbare  Schlachterware,

doch fanden sich darin mal Fingerkuppe, Daumen oder Kräuselhaare

≡     ♦     ≡

Dass es des Schlachters eigene waren,

darüber waren sich die Tuschler nicht im Klaren

≡     ♦     ≡

Was ihnen

auch niemand verklickte,

dass, wenn er mal strenge blickte:

ihn phantomgeschmerzt der Daumen zwickte.

Das mit der Fingerkuppe – war inzwischen schnuppe,

ihm aber sein Kräuselhaar abknickte, wenn er zu viel nickte

—   ≡     ♦     ≡   —

Aus meinem Gedichtband 1

> Mit Gedichten Humor belichten <

tredition  verlag  --    hamburg


No. 7917

2020-07-04 - 17:15
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Wir  Gratulieren:

~ • ~

Strammer Sohn geboren!

Und durch genetische Faktoren

ganz  nach  der  Mutter  Statur

~~ ~ ~~

Was wiegt er nur?  5  Kilogramm bei guter Figur!

Doch der Schwindel lag schon in der Windel:

Man sieht ihn nicht – man riecht ihn nur!

~ • ~

Nach etlichen Anfragen zum Sinn des obigen Gedichtchens:

Das Kind wiegt 4 Kilogramm und die "Füllung" 1 kg

Denn er hatte noch nie . . .