Mit jeder Gewohnheit mehr
stirbt die Freiheit langsam weg
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Mit jeder Gewohnheit mehr
stirbt die Freiheit langsam weg
/* php echo "Test" */;?>Nicht gezeichnet,
sondern "gemalt" vom Leben
hat sie sich dem Altern ergeben
Und blieb eine Schönheit deswegen
~
Ihre Reife und Würde können es belegen
und ihre Herzenswärme bleibt ein Segen
/* php echo "Test" */;?>Der Erhalt menschlicher Schönheit
ist eine Kunst – oder sie ist künstlich
/* php echo "Test" */;?>Pro Kosmetika
=
Lieber die Augen selbst gezeichnet
anstatt vom Alter!
/* php echo "Test" */;?>Stellt sich bei den besonders Klugen
im Alter leichte Vergesslichkeit ein,
dann werden sie rechthaberisch
und häufig ungenießbar
/* php echo "Test" */;?>Im Alter
wird die korrekte Selbsteinschätzung
unbezahlbar, aber unabdingbar
/* php echo "Test" */;?>Werden die Sinne schwächer,
wird der Eigensinn häufig stärker
~ ~ ~
Kommt dann noch der Leichtsinn hinzu . . .
/* php echo "Test" */;?>Wo ist nur unser Stolz geblieben
auf die Leistung unserer Vorfahren?
— ◊ —
Sie konnten ihre Kultur bewahren,
haben prächtige Kunst vorangetrieben
— ◊ —
Während wir Nachfahren
von der Moderne getrieben,
nur das Profitable betrieben.
/* php echo "Test" */;?>Jede Zeit
hat ihre eigene Schönheit
— ◊ —
Das Wissen liegt bei den Alten,
welche Unterschiede damals galten
/* php echo "Test" */;?>Wir Alten – wir Alten !
~ ~ ~
können im Bus uns nicht mehr an der Stange halten,
können auch auf der Straße unsere Hunde nicht festhalten
oder alle Geburtstage von Freunden oder Familie behalten
sowie unsere IBAN-Nummer nicht auswendig behalten
Und in der Nacht nicht mehr unser . . . zurückhalten!
~ ~ ~ ~ ~
Aber:
wir haben gelernt, unsere Ressourcen zu verwalten,
durchzuhalten, uns der Risiken zu enthalten,
vorsichtig beim Schalten und Walten,
immerhin die Gesundheit erhalten
und uns doch noch so manch
vergnügliche Tage gestalten
~ ~ ~
Und irgendwann die Hände falten,
um in aller Stille selig zu erkalten
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