No. 4558

2017-06-02 - 14:30
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff
F A Z I T

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Verschwörungstheorie: Dieser Begriff ist also ein „Signalwort“, das laut klingelt und sich als Schmäh-Etikett verrät. Ein Begriff der als Denunziationsvokabel jede Diskussion und jede Ergründung ersticken soll. Seit einem Memo der CIA zu den Umständen des Kennedy-Mordes 1967 wurde dieser Begriff von der „assassination theory“ in die erweiterte Floskel „conspiracy theory“ umgewandelt, sprachlich verankert, kulturell etabliert und medial durch ein Trommelfeuer geprägt, um die Menschen vom eigenen Denken abzuhalten.

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Das Wort „Verschwörungstheorie“ entwickelte sich überdies zu einer Abwehrvokabel, zu einem Alarmwort! Ihm werden stets abwertende Begriffe wie „krude“, „irrig“ „diffus“, „spinnert“, „abstrus“, „hanebüchen“, „schwielig“ oder „schwurbelig“, „verrückt“ und „verquast“ deckend zur Seite gestellt. Die üblichen dialektischen Tricks! Und all jene, die sich Gedanken über Unklarheiten oder Widersprüche machen werden gerne abgekürzt als VTl‘er bezeichnet. Es ist ein Begriff, mit dem Eliten und deren Auftragsschreiber oder –redner, sowie durch bezahlte Forentrolle und Leserbriefschreiber den Bürgern Sand in die Augen streuen.

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Wer dieses Wort anwendet?

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Das sind die (ahnungslos) jubelnden „Systemclaquere“, oder die nicht gründlich vorbereiteten und eingearbeiteten Ahnungsvollen – aber überwiegend die völlig Ahnungslosen! Und wer den Begriff schriftlich oder gar im TV in der Öffentlichkeit verbreitet ist zumindest Propagandist; es sind aber zunehmend ahnungsvolle Mitwissende von Teilen der Wahrheit. Möglicherweise aber eine Auftraggeberin oder ein Kommandogeber. Wahrscheinlich bemühen sich auch direkte oder indirekte Mittäter!

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Es gibt Vertuschungen, Betrügereien, Gaunereien, Schwindel, Täuschungen, Schmu, Schiebung, Schummeleien, Unwahrheiten, Lügen, Komplotte, Geheimbünde, Konspiration, heimliche Verabredungen, Irreführungen, Durchstechereien, Mogeleien, Vorspiegelungen, Verschleierungen, Verdunkelungen und geheime Machenschaften . . . ja, die gibt es!

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Aber Verschwörungen? Das sind nur alles Hirngespinste! Nein, die gibt es nicht!

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Das heißt: Verschwörungen, die erfolgreich in die Praxis umgesetzt wurden, sind gelungene Täuschungen, die man praktisch nicht erkennen kann. So bleibt nur der ausgedehnte Raum für "Theorien" (Schlüsseladjektive: Abstrus, krude, verrückt etc.) Deswegen kennen wir stets nur Verschwörungstheorien. Aber nirgendwo echte Verschwörungen, denn die wären ja dann schlichtweg Konventionen, der übliche Alltag, die gängige Routine, die wir zwar alle sehen, aber die niemand durchschaut.

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Also: Nirgendwo Verschwörungen! Sollte je eine Verschwörung doch erfolgreich gewesen sein, so ist sie auch nicht mehr als eine solche erkennbar, sondern einer der vielen errungenen Siege an der Wahrheitsfront – und unsere tägliche Wirklichkeit. Mit den passenden Parametern, Paradigmen und Konditionierungen, von Juristen in eherne Gesetze gegossen. Deswegen gibt es auch keine zu finden: Weil es keine gibt! Dafür aber Helden, Idole, "Dienste", Stinktanks unter den Think Tanks und spendable Stiftungen.

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Die Konzepte, Pläne und Machenschaften von Verschwörern müssen so gigantisch, so perfide, umfassend  und unglaublich sein, dass sie von den Medien, den „Analysten“ und den Bürgern schlichtweg nicht nachzuvollziehen und nicht zu glauben sind.

Deswegen haben große Geheimnisse eine Unzahl von Unterverzweigungen, Trennungen, Fächer, Abgrenzungen und Teilansichten, damit niemand  – bis auf sehr wenige – die komplette Wahrheit kennt. Diese Wenigen nehmen aber zügig auf vielfältige Weise Abschied. Und das nicht nur altersbedingt.

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In einer Gesellschaft in der ständig gelogen wird ist das kostbarste Gut nicht Geld oder Besitz, sondern die Aufmerksamkeit aller. Aufmerksamkeit zu verhindern oder zu steuern ist für Mitglieder von Geheimdiensten Priorität. Dazu bedarf es absoluter Geheimhaltung und diese Mitglieder werden entsprechend vereidigt.

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Es gibt also keine Verschwörungstheorien, sondern lediglich geheime Dienstanweisungen. Werden diese umgesetzt – kommen Praktiken zum Einsatz – und keine Theorien.


No. 4462

2017-05-21 - 14:15
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Nur in einer Direkten Demokratie

mit überprüfbar unabhängigen Medien und

einem nachvollziehbaren, öffentlich einsehbaren

Wahlverfahren,

begleitet von einem allgemeinen Verzicht auf

 Geheimhaltung kann sich dem Bürgertum

eine  Perspektive  zur  Vermeidung  und

„Abschaffung“ von Kriegen eröffnen.


No. 4453

2017-05-21 - 12:54
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Führen Regierungen einen verborgenen Krieg

gegen die eigene Bevölkerung?

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Warum denn die ganzen Verschlusssachen

und die allgegenwärtige Geheimhaltung?

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Wozu die Lügen, der Spin, die Propaganda und die Desinformation? Warum die bezahlten Auftragsschreiber, die Mediensäusler, Fernsehclowns und hochfahrende Literaturpäpste und Auszeichnungen nur für genehme Autoren? Warum die rhetorisch brillanten Talkshow-Granden, mit geladenen Claqueuren, Wortentzugshoheit und der Macht selbst Ex-Minister aus der Sendung zu entfernen? Wozu die geheime Finanzierung eines Verlages, der die Bücher einer radikalen „Frauenrechtlerin“ heraus gibt? (Wer das ist? Hinweis: Nirgendwo ist der Zusammenhang zwischen Hass und hässlich dermaßen evident wie bei dem Gesichtsausdruck dieser Person!)

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Die Gewalt und alle Entscheidungen gehen in einer Demokratie per Definition vom Volk aus. Es hat das Recht alle Informationen zu erhalten. Auch unangenehme. Deswegen kann es keine „Untergrabung“ einer „Staatsgewalt“ geben, da der Staat sich aus dem Volk rekrutiert. Demokratie wird durch dessen Träger, dessen  Auftraggeber definiert: und das ist das Volk, inklusive Minderheiten und Eliten.

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Also noch einmal:

Wozu also Zensur, Verschlusssachen und Geheimhaltung?


No. 4452

2017-05-21 - 12:51
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Es gibt Wahrheiten die überaus unangenehm,

verwirrend und erschütternd sind.

Dagegen hilft das Instrument der Geheimhaltung:

Um „die Bürger vor ihren eigenen Reaktionen zu schützen“ . . .


No. 4432

2017-05-20 - 21:39
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Wofür einen Staatsapparat? Um Gesetze durch zu drücken und

damit die Steuern / Diäten / Wahlchancen / Geheimhaltung

stetig zu erhöhen – wie auch die bürgerliche Transparenz.


No. 4384

2017-05-19 - 20:20
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Eine Supermacht basiert nicht auf dem Umfang

ihres Rüstungsarsenals, sondern auf dem Umfang

ihrer militärischen Erfolge.

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Ihre Erfolge basieren nicht auf der Leistungsfähigkeit

ihrer Wirtschaft in erster Linie, sondern zuvor auf

dem Wohlstand großer Bevölkerungskreise.

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Ihr Fortbestand beruht nicht auf der Zahl ihrer Universitäten,

„Think Tanks“ und Forschungseinrichtungen, sondern auf

der Unbeschränktheit der wissenschaftlichen Forschung.

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Deswegen gilt für alle wissenschaftlichen Erkenntnisse

zuerst ein exklusives militärisches Zugriffsrecht und

eine strikte, vollumfängliche  Geheimhaltung.

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Denn zur Freiheit der wissenschaftlichen Lehre

gehört auch die verdeckte Erforschung aller

Gefährdungspotenziale einer Supermacht.

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Deren Ergebnisse gehören aber zu den "core secrets"


No. 4359

2017-05-18 - 20:04
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Geheimhaltung kann eigentlich

in einer modernen Welt nicht funktionieren:

Hochwertigstes Wissen wird gemeinsam erarbeitet,

erforscht und publiziert. Patente werden angemeldet.

Wozu also die Geheimhaltung?

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Weil entweder potentielle Verbrechen verdeckt

werden sollen oder tatsächliche. Oder weil die

Geheimhaltung zur fortlaufenden Verdeckung

von elitären Vorteilen dient.