No. 3244

2016-06-10 - 19:20
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Wo finden wir unseren Frieden?

Nur in unserem „Inneren“ – also dort wo wir

nicht hinschauen wollen oder können!

Wir verdecken Frieden mit unseren rastlosen Gedanken.

Wobei wir uns damit selbst im Wege stehen oder sitzen,

  grübeln, rechnen und erwägen, wünschen und urteilen.

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Denken baut unser oberflächliches

– unser Tagesbewusstsein auf.

Denken beruht auf Vergangenem, auf Erfahrungen,

Wissen, Erinnerungen.

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Doch das sind nur stark begrenzte Teilansichten

und -einsichten, denn es sind überwiegend die

Konditionierungen, die Historie und Geschichten,

sowie Erziehung und der Einfluss der Epigenetik, die das

Bewusstsein der heutigen modernen Gesellschaft formen:

Krass, inhuman, zersplittert, ungerecht, notleidend, verlogen,

und vornehmlich auf Lösungen nur durch Gewalt fixiert:

 Weil wir Denken stets mit Bewusstsein verwechseln!

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Offenes, reines Bewusstsein IST. Ohne Tat, ohne Aktivität:

Frieden ist Nicht-Handlung. Krieg ist stets Handlung.

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Denken bewirkt Handlungen und alle Folgen:

ICH > Mir > Meins > Die Anderen > Abgrenzung

Vorteil > Sicherheit > Besitz > Ruhm > Macht >

Erfolg > Gier > Sucht > Angst >Geheimhaltung

> Lügen > Verwirrung > Zerstörung.

Ohne Denken ist der Geist im Herzen

– in der Seele –

unserem wahren Selbst.

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Ohne den Einfluss der relativen Welt – ohne Gedanken –

entspricht Geist der reinen Seele und ist darin enthalten.

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Und das ist unser Urzustand.

Geist und Seele sind im Ursprung eine

friedliche und gewaltlose Einheit.


No. 3240

2016-06-10 - 18:40
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Das „Ego“ ist das Bewusstsein unseres Körpers

und dadurch abgelenkt im ewigen Wechsel

des Werdens und des Vergehens.

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Das EGO identifiziert sich alleine mit dem Körper

und vergisst seinen wahren, ewigen Kern – die Seele.

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 Das ist der Grund für alle Angst.

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Die Seele ist absolut und der Geist ebenfalls.

Geist ist aber  z u g l e i c h  als Fragment relativ.

Der Körper jedoch ist zeitgebunden und vergeht:

Deswegen die Lebensängste !

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Dabei ist alles Vergehen lediglich Wandlung

und eine Umformung. Mehr noch: Lebendige

materielle Erscheinungen transzendieren sich

durch Fortpflanzung ebenfalls in der Zeit.

Sie sind indirekt unsterblich!

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 Die frühen Einzeller waren nachweislich

unsterblich für die ca. ersten  3 Milliarden

Jahre der Erdgeschichte. Wozu also die Angst?

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Der Tod ist eine „moderne“ Erfindung  der Evolution,

um Variation zu fördern, mehr Nischen zu besetzen

und eine höhere Zahl von Emergenzen zu erreichen.

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Gleiches gilt für die Entwicklung

verschiedener Geschlechter.


No. 3235

2016-06-10 - 17:50
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Geist wird im Auftrag der Seele tätig.

Unser >Ich< handelt durch seine Gedanken

und der Körper führt die Handlung aus.

Und unser Selbst lächelt dabei.

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Findet der Körper seinen Tod, stirbt

 auch das Ego. Der Tod nimmt es mit

und lächelt dabei.

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Entledigt sich unser Selbst des Körpers,

holt es auch den Geist mit zurück.

Und unser Wahres Selbst lächelt dabei.


No. 3279

2016-06-10 - 17:50
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Die Sehnsucht birgt die gleiche Kraft wie der Glaube,

Sehnsucht ist die Quelle – der Glaube findet das Ziel.

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Der Glaube fokussiert unser Bewusstsein,

visualisiert, zieht heran und zusammen,

holt herbei und verdichtet und fixiert.

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Sehnsucht strahlt aus und bewirkt.

Das Göttliche hat eine unwiderstehliche

Sehnsucht zu gewähren.

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Der absolute Glaube lässt den Geist

jede Form von Schöpfung finden.

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Und dieser göttliche Geist erschafft

und zieht sie in ihre relative Wirklichkeit.


No. 2564

2016-06-10 - 16:51
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

DenWeg des Herzens“ zu gehen heißt

den  Geist  im Herzen aufgehen lassen.

Das ist der längste Weg auf dieser Welt:

~

Vom Kopf zum Herz.

Vom Verstand zum Gemüt.

Der Weg des Geistes

zurück zur Seele.


No. 3228

2016-06-10 - 16:40
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Am Ende des Weltenzyklus werden alle materiellen Objekte

verschwinden und sich auflösen zu Energie & Information.

In Licht und Frequenzen, Töne und Schwingungen.

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Dann herrscht Stille, durch eine gegenseitige Aufhebung

in einer vollumfänglichen, symmetrischen Transzendenz

des universellen Bewusstseins.

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Der Geist

– einst ein Ozean aus energetischen Gedankenbündeln –

 wird in der Großen Seele wieder aufgegangen sein.

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Weil dort dessen passgenauen Anti-Teile liegen:

Alle Doppelgänger mit gegenläufigem Spin und Ladung.


No. 3227

2016-06-10 - 16:30
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Was der Geist erschafft ist flüchtiger Natur,

wie er selbst auch.

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Alle Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, Wissen,

Vorstellungen und sämtliche materiellen Gebilde

werden zwar verwehen und sich auflösen

– aber sie werden nicht vergessen.

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Relativ gesehen ist „unsere Geschichte

nur ein Ausdruck verwaschener Vorgänge

mit ihren akzentuierten Erscheinungen.

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Erinnert von denen, die sie mit ihrer

eigenen Wertung niederschreiben.

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Absolut  gesehen  bleiben  alle  Gedanken,

Emotionen und Vorkommnisse jedoch in der

Matrix der Seele gespeichert und erhalten.

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Alle möglichen Bausteine werden unablässig

in neuen  Kombinationen,  zu Ereignissen

und  Verkörperungen  zusammen gefügt,

mit anderem Zweck und Sinn versehen,

sowie in andere Rollen, Erscheinungen

und Kostümierungen gesteckt.


No. 3270

2016-06-10 - 16:30
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Wo immer die feinen Verästlungen des Geistes

etwas Neues suchen, empfangen sie

die Impulse der Seele.

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Geist und Seele waren einst fein gemischt

als eine Einheit und durchwirkten sich.

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Der Impuls der Seele ist die Sehnsucht nach

Werden. Dies schuf den Geist der Abgrenzung:

Dass alles Leben erwacht und zur Blüte kommt.

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Der Geist schnürt sich nach innen ab und schafft

damit  äußere  Grenzen,  Blasen  und  Freiräume,

innerhalb denen sein schöpferisches Bewusstsein

Gesetze findet, Emergenzen bildet und sie

zum Spiel des Lebens führt.