No. 6805

2016-05-31 - 23:50
© 2006-2025 Gerd Peter Bischoff

N A C H W O R T

Was  ist  also  das  Göttliche?

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Nachstehend ein Auszug aus meinem Buch:

„Das Geheimnis der wahren Liebe“

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Gleichgültig ob wir religiös ausgerichtet sind und egal welcher Religionsgemeinschaft wir angehören oder ob wir Skeptiker, Nihilisten oder naturwissenschaftlich geprägt sind oder eine radikale „Anti-Was-Auch-Immer“ Haltung pflegen, ein paar wesentliche und grundlegende Aussagen können wir alle ratifizieren:

Irgendetwas ist vorhanden. Das mag eine Kraft sein, ein Prinzip, eine Ordnung oder eine Instanz. Ein Etwas, welches Wirkungen erzielt und das bewirkt hat, dass etwas lebt. Leben, das sich organisieren, fortpflanzen und erhalten kann.

Selbst wenn alles dahingeht und entschwindet, muss irgendetwas übrig bleiben, denn bevor etwas begann, muss es eine einzige Ursache für das Werden unserer relativen Welt gegeben haben. Eine allererste Ursache, die vom letzten Zyklus übriggeblieben war. Ein Etwas, das einfach IST, und das seine eigene Ursache in sich selbst trägt. Solange Es absolut bleibt gibt es keine Gründe und keine Ursache. Nur sein Bewusstsein lässt alles geschehen, auch den Beginn, den Anstoß.

Dieses Etwas durchdringt den vom Menschen überschaubaren Kosmos gänzlich. Kräfte wirken offensichtlich nicht nur begrenzt und lokal, die Naturgesetze scheinen universal, wenn auch vielleicht nicht überall gleich zu sein. Wenn dieses Etwas alles durchdringt und überall wirkt, dann ist es auch unendlich. Und das heißt auch unendlich frei. Grenzenlos. Und doch in sich geschlossen!

Eine omnipräsente Kraft, die alles beseelt, durchzieht und allem innewohnt und die zulässt, dass sich Variationen bilden, konkurrieren, gegenseitig verbinden oder ablösen, verdrängen und sogar vernichten können. Diese Kraft ist eine dienende, gewährende und ernährende Kraft, die dafür sorgt, dass die Welt sich entwickelt und gedeiht. Sie verhält sich wie das Wasser, das alles aufnimmt und löst, allen dient und nützt und mit niemand kämpft.

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Eigentlich eine mütterliche, spendende, eine liebende Kraft.

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Diese Kraft ist die immer währende Wirklichkeit,

und so stellt sie sich uns dar, uns allen,

denn auch Erzskeptiker müssen Mütter gehabt haben.

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SIE ist die ewige Mutter und kann zugleich auch als die Lebenskraft bezeichnet werden. Je nachdem, wie Leben definiert wird, scheint in allen Materiebausteinen, und noch in kleinsten, in heute noch unbekannt winzigsten Tiefen und Zusammenhängen der Natur ein Prinzip zu wirken, das nicht nur alle obigen Wirkungen erzielt, sondern dazu noch ein Vermögen des Erkennens und Erinnerns um sich selbst besitzt, bezogen aus dem Wissen und dem Geist ihrer Geschöpfe.

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Sie muss wissen, warum Sie da ist.

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Und weil Sie unendlich ist und alle ihre Teile gewähren und im Wechsel gegenseitig auf sich einwirken lässt, frei agieren lässt, muss Sie doch irgendetwas vorhaben. Irgendeine Absicht, mit ihren Teilen oder durch diese Teile.

Dies ist als „Entwicklung“, als Evolution erkennbar. Wenn so viele Beziehungen, Wechselwirkungen und Durchdringungen der Teile im und zum Gesamten stattfinden, dann sind wir, solange wir in das Relative hineinragen, zwar allesamt Objekte und Individuen, aber alle nur als solche für eine Zeit lang – ein Leben lang – kostümiert, maskiert und als individuell erscheinend.

Doch letztlich sind wir miteinander verwandt und verknüpft. Mit allem, was aus dieser Lebenskraft hervorgeht. Und unsere Masken und Rollen sind alleine aus den Gesetzmäßigkeiten der Lebensbedingungen entstanden.

 

Auch ein Erzskeptiker wird zugeben können, dass zum Beispiel die Erde ihn ernährt. Täglich. Klar, er tut etwas dafür. Aber die Tatsache, dass etwas wächst, dass es etwas zu ernten gibt, dass ein gleiches Prinzip sich auch bei einem Planeten wieder findet, der wie eine Mutter hingebungsvoll alle seine Kreaturen ernährt, muss jeden Menschen, der nachdenkt, zum Schluss kommen lassen, dass wir alle irgendwie reichlich gute Umstände vorfinden und offenbar ein Teil eines Ganzen sind, das durch seine jeweilige Existenz getragen wird.

Von Etwas

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Dieses Etwas hat verwirrend viele Namen. Die Schöpferkraft. Der Vakuumraum, das Mysterium. Das Absolute. Ein Ozean aus Frequenzen. Der allumfassende Gedanke: Göttlichkeit. Es birgt unendliche Energien, Aspekte, Wirkungsweisen, Potenziale, Daseinsformen, Ausdrucksweisen und alle Manifestationen.

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Ein Etwas mit einem klaren Bewusstsein seiner Potenziale

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Es ist von holographischer Natur, das Gesamte ist im Kleinsten anwesend, und das Kleinste ist mitwirkend, bewusst im Dasein, eingebettet in einer Matrix und schöpferisch aktiv:

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ES ist die kosmische Liebe!

Die Kraft der Göttlichkeit.


No. 0861

2016-05-26 - 15:40
© 2006-2025 Gerd Peter Bischoff

Geburt und Tod

sind jeweils größten Liebesakte des Göttlichen.

Deswegen dürfen wir dabei so hilf- und wehrlos sein.

(Siehe Manuskript: Göttlichkeit)


No. 0874

2016-05-26 - 14:20
© 2006-2025 Gerd Peter Bischoff

Ist die Liebe verloren ist der Sinn verloren . . .

und die Göttlichkeit bleibt unerwiesen!

Nicht wahrnehmbar und unbekannt.

(Aus: Göttlichkeit)


No. 0905

2016-05-26 - 08:50
© 2006-2025 Gerd Peter Bischoff

Lieben und geliebt werden?

Wenn sich jeder Mensch als Teil des

einen Selbst der Göttlichkeit begreift:

Dann stellt sich diese Frage überhaupt nicht.


No. 0906

2016-05-26 - 08:40
© 2006-2025 Gerd Peter Bischoff

Gedanken sind göttlicher Natur

und sie sind die freien Bausteine der

der Erkenntnis wer wir wirklich sind:

Glieder im Leib des Allerheiligsten.

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Ohne uns alle,

die wir die Facetten des Göttlichen verkörpern,

würde Göttlichkeit sich ihrer Möglichkeiten

zwar völlig bewusst sein, sich aber nicht

in Wahrheit lebendig erfahren haben.

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Deshalb verdammt das Göttliche nichts,

was wir Menschen erschaffen.

Denn unsere Erfahrungen entstehen aus

seinen und ihren Gedanken.

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(Aus dem Manuskript: > Göttlichkeit <)


No. 0958

2016-05-25 - 23:20
© 2006-2025 Gerd Peter Bischoff

Es gibt nur einen Menschen!

Und dennoch sind alle verschieden.

Das erscheint als eine Dichotomie,

als ein Widerspruch.

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Wenn wir nur einen Menschen erkennen,

wahrhaftig und wirklich erkennen,

dann haben wir die Göttlichkeit erkannt.


No. 0972

2016-05-25 - 20:50
© 2006-2025 Gerd Peter Bischoff

Göttlichkeit wohnt allem inne und

tritt in verschiedenen Gestalten, Formen,

Erscheinungen  und  Manifestationen  auf.

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Alles hat sich wechselseitig erschaffen und sichtbar

auseinander gezogen und entfaltet. In sein Dasein auf

einer relativen Welt. Und in einem zeitlichen Ablauf.

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Tatsächlich aber wurde nichts erschaffen,

nur spielerisch erträumt.


No. 1005

2016-05-25 - 15:10
© 2006-2025 Gerd Peter Bischoff

Göttlichkeit

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umfasst mehr als die gesamte Schöpfung

der Welten, des Kommenden und Gewesenen,

sowie die Prozesse der dauernden Veränderung.

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Was sich ewig verändert, aber nur befristet relativ als

Wahrheit zeigt, kann nicht benannt werden

und ist keine Sache des Verstandes.

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Auch deswegen heißt Gott sein,

missverstanden zu werden.


No. 1019

2016-05-25 - 12:50
© 2006-2025 Gerd Peter Bischoff

Nach einer schlagartigen Konfrontation mit Teilen der

  Realität und ihren Verbindungen mit der Wirklichkeit

hat dieses vollumfängliche Erkennen jede Erfahrung

transzendiert!

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Und die Schüler sind keine Schüler mehr.

Sondern sie wurden zu einem neugeborenen Wesen

einer verkörperten, voll bewusst werdenden Göttlichkeit.