No. 7369

2020-01-18 - 13:33
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Wer den Weg zum Frieden findet

hat sich still und leise seinen Ruhm verdient

Mit nur einem Bewunderer: Dem eigenen Hohen Selbst


No. 7368

2020-01-16 - 22:13
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Es sind nicht nur die Bewunderer,

die verdienten Ruhm verursachen, sondern

auch machtvolle Interessen mit dunklen Zielen


No. 7366

2020-01-16 - 22:07
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Ruhm

gleicht einem langen Spazierstock

mit einem zerbrechlichen Ende

Irgendwann willst du dich auf ihn stützen,

aber er knickt ein und lässt er dich fallen


No. 7363

2020-01-16 - 21:56
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Nur die Linientreuen verdienen sich den Ruhm

Alle anderen stehen im  Schatten  oder unter

dem Scheinwerfer der Missliebigkeit


No. 7362

2020-01-16 - 21:53
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Es gab schon viele Menschen die durch ihre Taten

 lieber nicht berühmt geworden wären


No. 7361

2020-01-15 - 15:20
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

DER  DICHTER  VOR  DEM  RICHTER

♦     ♦     ♦

Ein Dichter steht vor seinem Richter

zwischen Dieben und Gelichter.

Der Dichter ist ein PKW-Vernichter,

angeklagt wegen Fahrens ohne Lichter;

ein stadtbekannter Unfall-Erpichter.

Noch bei der Verhandlung riecht er

nach Alkohol, und dann erbricht er

seinen Poetry Schlamm – was riecht der

sauer nach Reimen törrrichter.

Empörte Gesichter!

Die Verhandlung unterbricht er,

und schnell entwich der

entsetzte Richter

zusammen mit dem Presseberichter.

Der Dichter und die Bösewichter

erlernen die Gesetze mit dem Trichter:

Im Knast – ganz ohne Anwalt oder Schlichter.

♦     ♦     ♦

Aus:  Mit Gedichten Humor belichten

tredition - verlag  -  hamburg