No. 5089 a

2017-06-18 - 21:52
© 2006-2024 Gerd Peter Bischoff

( 335 )

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Mein Coach trainierte mich auf

"cläfferness  änd  effischänzy":

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Ich verstand sofort, verringerte

meine Mannschaft so lange,

bis ich alleine spielte.

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So gelingt jedes Dribbling,

die Pässe kommen haargenau,

geniale Wege durch leergefegte Räume.

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Ich schieße meine Elfmeter grundsätzlich

nur  auf  Tore  ohne  Torwart.

Und natürlich nur bei fehlendem Netz

zwischen den Vollpfosten.

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Der Schiedsrichter bin ich selbst.

Die Pfeife auch!

Pfiiiep!  Tooooor !!!


No. 6660

2016-10-06 - 17:20
© 2006-2024 Gerd Peter Bischoff

ZUSAMMENFASSUNG

DIE  LAST  DES  SCHENKENS

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Wenn der Geizhals schenkt,

will er vorher schon den Dank.

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Wenn Fatalisten schenken,

werden sie eher an Särge denken . . .

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Pessimisten schenken grundsätzlich nur

etwas, das nicht zerbrechlich ist, nicht auffällt,

wieder besorgt und umgetauscht werden kann.

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Nur die Zweifler schenken Kataloge.

Die Auswahl sollen andere treffen.

Die Kosten tragen auch.

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Zyniker schenken Rasierapparate.

Auch den Frauen.

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Der Geizhals schenkt dem Reichen

die Überzeugung, dass alles Materielle

nur eine Last und Verantwortung ist.

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Die Optimisten verschenken

am besten sich selbst.

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Der Schnorrer* schenkt dem Raffinierten

eine besonders interessante Gelegenheit.

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Die Hastigen schenken das, was ihnen im letzten

 Moment gerade noch in die Finger gerät.

Das ist in der Regel teuer, unoriginell, austauschbar.

Gelungene Geschenke zum Weiterverschenken.

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* Zum Schnorrer ausführlich – Siehe No. 3324