No. 3259

2016-06-10 - 21:50
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Wenn unserem Geist, auch wenn er als

begrenzter Verstand  beginnt, bewusst wird,

dass er jedwede  Grenzen  ewig ausdehnen kann,

muss er sich nicht mehr anhaften, verketten und einmal

gefundenen Strukturen mit Macht und Gewalt besetzen.

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Er gibt ohne Angst frei, lässt überkommene Konzepte

und alte  Vorstellungen  und starre  Dogmen  los;

jede Gier ist ihm fremd, denn die Unendlichkeit

hat um Unendlichkeiten mehr zu bieten.

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Freiheit ist ein geistiges Phänomen, beruhend

auf einem erweiterten, tieferen Bewusstsein.

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Strukturen mit Angst und Macht

zu besetzen bedeutet Unfreiheit.

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Wenn der Panzer, die Schale, die Burg zu eng wird

muss der Geist schutzlos werden und ein

erweitertes Feld suchen.

Wie ein Krebs ein größeres Zuhause sucht.

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Der Geist, der seine Begrenztheit kennt, sich aber

unendlich ausdehnen kann, wird bei Abwesenheit

jeglicher Angst, Gier und Anhaftung alles was ihm

begegnet als eine Überwindung seiner Grenzen

mit neugieriger Zuneigung begreifen und damit

jegliche Trennung oder Einsamkeit beenden.

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Er muss nicht in geschlossene Systeme eindringen,

da er  weiß,  dass diese sich bei einem bestimmten

Erfahrungs- und Erkenntnisstand von alleine öffnen,

und dass sie ihm geeignete Resonanzen von sich

aus anbieten und auch von sich aus suchen.

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Denn alle Systeme betreiben einen

Energieaustausch, bei dem automatisch auch

ein Informationsaustausch stattfindet.


No. 3299

2016-06-10 - 21:50
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Mut  führt zum  Ziel

Hoffnung ist der Horizont

Vernunft  macht die  Schritte

Zweifel  bestimmen die Richtung

Aber das Herz bestimmt den Anfang

und ahnt auch den richtigen Weg


No. 2467

2016-06-10 - 21:45
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Wie hat der Mensch gelernt?

Durch Trennen, durch Zerlegen,

Analysieren, Spalten und Explodieren.

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Wie funktioniert die Natur?

Durch Fusion (Sonne) Verschmelzen,

 Kohärenz, Kohäsion, Symbiose (Mehrzeller),

durch Beziehungen und Kooperation

und folglich durch Emergenzen.

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Wann versteht der Mensch, dass er etwas

einbringen muss, dazugeben, etwas bereichern,

spenden, beisteuern, hinzufügen – und nicht nur

 ausbeuten, auspressen und ausschlachten,

plündern und schröpfen kann?


No. 2468

2016-06-10 - 21:42
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Der Narr nimmt den Weisen

an die Hand und erklärt ihm die Welt.

~

Der Weise schmunzelt und findet

Bemerkenswertes.

Der Narr aber lacht und wiederholt sich.


No. 3258

2016-06-10 - 21:40
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Gedanken führen zur Anschauung,

zu Motivation, Absicht und zur Willensbildung.

Und folglich zu unseren Aktionen und Handlungen.

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Gedanken überschreiten Grenzen, doch wir

sollten ihre wahre Natur kennenlernen:

Gedanken sind frei – und „gehören zu

jedem Menschen, der sie erfassen kann.

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Doch sie selbst machen unfrei!

Uns: Sie ergreifen uns, besetzen und besitzen uns,

faszinieren oder ängstigen, beschäftigen, fesseln

– und manchmal quälen sie uns.


No. 2046

2016-06-10 - 21:40
© 2006-2026 Gerd Peter Bischoff

Macht macht gierig,

Gier macht uns „reich“.

Reichtum macht uns überlegen.

Überlegenheit macht uns mächtig.