Der Tod ist unser Erlöser:
Spätestens hier beginnt das Verstehen.
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Der Tod ist unser Erlöser:
Spätestens hier beginnt das Verstehen.
/* php echo "Test" */;?>W O R T E Z U M A B S C H I E D
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Der frühe Abschied schmerzt,
der rechtzeitige tröstet,
der überfällige erfreut.
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Jeder Gedanke ist ein Zusammentreffen mit dem Jetzt.
Jede Erinnerung bleibt ein Abschied vom Gestern.
Jede Liebe wird ein Wiedersehen in der Zukunft.
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Die größte Sucht ist die nach Macht,
weil sie alle anderen Süchte ermöglicht.
Deswegen ist der Abschied
von ihr auch am schwersten.
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Der Argwohn öffnet einen Türspalt
für den Abschied der Zufriedenheit.
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Jeder nimmt auf seine Weise
Abschied von der Lebensreise.
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Der Abschied erklärt sich,
beeilt sich oder verzehrt sich.
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Ein Abschied bringt den Tod
manch lästiger Gewohnheiten.
Genau diese sind es auch,
die bei einem Wiedersehen am
fröhlichsten wieder Urstand feiern!
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Keinen Abschied genommen?
Das bleibt die unsichtbare Brücke
zu einem Wiedersehen.
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Abschied und Verlust
zeigen uns die wahren Werte.
Erster mit Wehmut.
Letzterer mit Schmerz.
/* php echo "Test" */;?>Der Tod eines geliebten Menschen findet nicht statt!
Es ist nur ein längerer Abschied auf Zeit.
Was dabei aber stattfindet ist
die Erkenntnis der eigenen tiefen Einsamkeit.
/* php echo "Test" */;?>Vertraue auf den Wandel
auf die Vielfalt – und auf den Tod.
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Der Tod bedeutet Verwandlung.
Wie die Liebe, die alle Veränderung hervorbringt.
Der Tod ist die Kehrseite der Liebe und damit ein Teil von ihr.
/* php echo "Test" */;?>Leben ist relative (verkörperte) Liebe.
Der Tod ist die absolute (entkörperlichte) Liebe.
/* php echo "Test" */;?>Probleme und Unrecht, unverhohlen,
dauern an, fast schon wie befohlen.
Das kann ein Leben lang sich wiederholen.
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Nur der Tod ist fähig, ganz verstohlen,
und fast unbemerkt auf leisen Sohlen
aus dem Elend dich herauszuholen
/* php echo "Test" */;?>Der Tod bewirkt unsere Geburt in unser wahres Leben.
Wir erleben den Tod nicht als Bruch, als Ende, sondern
als den ungeheuerlichsten Aspekt der Absoluten Liebe.
/* php echo "Test" */;?>Als Kind ist man ständig verliebt – in etwas.
Aber nichts Bestimmtes.
In der Jugend ist man ständig verliebt – in jemanden.
Aber noch nicht präzise.
Erwachsen ist man ständig verliebt – in Handlungen.
Aber nicht abschließend.
Im Alter ist man verliebt in die Stille, die Ruhe, die Tiefe.
Aber nicht endgültig.
Im Tod ist man umfassend verliebt in ALLES!
Bestimmt! Präzise und endgültig!
/* php echo "Test" */;?>Liebe wirkt in jeder Schattierung,
auf jedem Weg, in jedem Akt der Natur.
Selbst im Tod holt uns die Liebe heim.
Zweifelsohne: Sind nur Liebe und der Tod.
/* php echo "Test" */;?>Der Tod nimmt uns alle Lasten ab
und lässt uns schweben.
Im Licht und plötzlicher Wärme.
Wenn das keine Liebe ist!
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